PREUSSEN, KÖNIGREICH Friedrich Wilhelm III., 1797-1840. Goldmedaille 1832,
PREUSSEN, KÖNIGREICH Friedrich Wilhelm III., 1797-1840. Goldmedaille 1832,
Meine Notizen
Beschreibung
GOLD. In Gold von größter Seltenheit. Prachtexemplar. Fast Stempelglanz
Bestand Hohenzollernmuseum Schloss Monbijou, Berlin (HM 106, MKB 1449). Aus dem Nachlass Kaiser Wilhelms I.
Die Aufnahme der Salzburger Emigranten in Preußen ist ein bedeutendes Beispiel für die Verbindung von Religionspolitik und staatlichen Interessen im 18. Jahrhundert. Auslöser war die Vertreibung von rund 20.000 Protestanten durch den Salzburger Erzbischof Leopold Anton Eleutherius Graf Firmian im Jahr 1731, der die konfessionelle Einheit seines Territoriums durchsetzen wollte.
Während kleinere Gruppen der Emigranten unter anderem im Raum Lauenburg, in den Niederlanden oder in Nordamerika Aufnahme fanden, wurde der Großteil von Friedrich Wilhelm I. in Preußen angesiedelt. Besonders Ostpreußen bot sich dafür an, da die Region nach einer schweren Pestepidemie zu Beginn des Jahrhunderts stark entvölkert war. Die preußische Regierung unterstützte die Neuansiedlung gezielt, indem sie den Emigranten Land und wirtschaftliche Hilfen bereitstellte. Im Gegenzug sollten diese die verlassenen Gebiete wieder bewirtschaften und zur wirtschaftlichen Erholung beitragen. So verband sich religiöse Aufnahmebereitschaft mit praktischen Überlegungen zur Stärkung des Staates.
Informationen zu Los 121 aus Auktion 442
| Nominal/Jahr | Goldmedaille 1832, |
|---|---|
| Seltenheit | In Gold von größter Seltenheit. Prachtexemplar. |
| Erhaltung | Fast Stempelglanz / In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung MS 64+ DPL (8588607-003). |
| Zitate | Zöttl 2707; Roll 29 (dort in Silber); Slg. Opitz 3350 |