KAISERREICH Alexander I., 1801-1825. Goldmedaille zu 48 Dukaten 1814,
KAISERREICH Alexander I., 1801-1825. Goldmedaille zu 48 Dukaten 1814,
Schätzpreis : 30.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
1) großes "I" mit 2 Punkten darüber, 2) "R" spiegelverkehrt) Ü P Ü//
Altar mit zwei Zeilen Schrift auf drei Stufen, auf dem Altar liegen Krone, Zepter und Reichsapfel auf einem Kissen, auf den Stufen drei ineinander verschlungene Kränze, oben Dreieck mit Gottesauge in strahlendem Ring. 65,61 mm; 168,42 g. Diakov 374.1 (R5); Klein/Raff 64; Reichel 3300 (dort in Silber); Smirnov 392.
GOLD. Prachtexemplar von polierten Stempeln. Winz. Kratzer, fast Stempelglanz Zar Alexander I. Pawlowitsch (1801-1825) war der Sohn des Zaren Paul I. (1796-1801) und seiner zweiten Gemahlin Maria Feodorowna, geborene Sophia Dorothea Augusta Luisa von Württemberg. Seine Mutter Maria liebte die Künste und malte selbst Aquarellbilder, entwarf Gemmen und Schmuckstücke aus Elfenbein die sie gerne an Freunde und Gäste verschenkte. Darüber hinaus interessierte sie sich für Musik, Literatur und Gartenbaukunst. Auch die vorliegende Medaille stammt aus der Hand der Zarin, von der berichtet wird, sie habe sich gerne mit dem Schneiden und Gravieren von Edelsteinen und Medaillenstempeln beschäftigt (vgl. Klein/Raff, Die Württembergischen Medaillen 1797-1864, S. 392 und Forrer II, S. 79-81; III, S. 572). Trotzdem fand sie noch genügend Zeit, sich für den Ausbau von Bildungs- und Wohltätigkeitseinrichtungen im Zarenreich einzusetzen, aus denen später das sogenannte "Ressort der Anstalten der Zarin Maria" hervorging.
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Informationen zu Los 1443 aus Auktion 135
| Nominal/Jahr | Goldmedaille zu 48 Dukaten 1814, |
|---|---|
| Seltenheit | Prachtexemplar von polierten Stempeln. |
| Zitate | Diakov 374.1 (R5); Klein/Raff 64; Reichel 3300 (dort in Silber); Smirnov 392 |