KÖNIGREICH Friedrich I., 1720-1751. 1/2 Dukat 1735, Stockholm.
KÖNIGREICH Friedrich I., 1720-1751. 1/2 Dukat 1735, Stockholm.
Schätzpreis : 2.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
GOLD. Von großer Seltenheit. Vorzüglich-Stempelglanz Erworben aus der Slg. Karl-Erik Schmitz, Teil II, Auktion Schweizerischer Bankverein/Spink & Son, Zürich 1990, Nr. 1250 (zuvor erworben 1965 von Bjarne Ahlström, Stockholm).
Am 7. Januar 1736 erschien Münzmeister Georg Zedritz vor dem Stockholmer Kammerkollegium und trug vor, daß Königin UIrika Eleonora um die Ausprägung von 120 Stück Halbdukaten von den Stempeln des Öre-Stückes gebeten hatte. Ohne Diskussion beauftragte der Kammerrat Zedritz, den Wunsch der Königin zu erfüllen und die Goldmünzen umgehend herzustellen. Welche Verwendung die Königin für die Stücke hatte, ist noch nicht geklärt. Möglicherweise wurden sie beim Kartenspiel eingesetzt, bei dem nicht nur Jetons, sondern auch Dukaten verwendet wurden. Es sei noch erwähnt, daß sich nach dem Tod Fredriks I. 1751 - laut dem Testamentsbeamten Carl Gustaf Tessin - nur zwei Münzen in der persönlichen Schatulle des Königs befanden: ein Dukat und ein "Stüber geschlagen in Gold". Vermutlich hatte der König das goldene 1-Öre-Stück von seiner 10 Jahre zuvor verstorbenen Gemahlin erhalten und aus sentimentalen Gründen aufbewahrt.
Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.
Informationen zu Los 6116 aus Auktion 185
| Nominal/Jahr | 1/2 Dukat 1735, |
|---|---|
| Münzstätte | Stockholm. |
| Seltenheit | Von großer Seltenheit. |
| Zitate | Ahlström 45; Fb. -; Hagander 382; SMH 16 |