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Orden Unserer Lieben Frau von Guadalupe [Orden de Nuestra Señora de Guadalupe]. 3. Modell (1864-1867), Ritterkreuz für Zivilverdienste (Revers mit Inschrift: ""AL / MERITO / Y / VIRTUDES""), Anfertigung der Firma Rothe in Wien, Silber vergoldet und e

ORDEN UND EHRENZEICHEN AUS ÜBERSEE
MEXIKO, (ZWEITES) MEXIKANISCHES KAISERREICH (1863-1867)

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Номер лота 756




Оценочная цена: 750.00 €
Присуждение: 1 650.00 €


Orden Unserer Lieben Frau von Guadalupe [Orden de Nuestra Señora de Guadalupe]. 3. Modell (1864-1867), Ritterkreuz für Zivilverdienste (Revers mit Inschrift: ""AL / MERITO / Y / VIRTUDES""), Anfertigung der Firma Rothe in Wien, Silber vergoldet und emailliert, min. kaum sichtbare Absplitterungen im Avers-Medaillon, ein Kreuzarmkügelchen etwas verbogen, am originalen Brustband, im originalen, mit goldfarbenem kaiserlich mexikanischen Wappen bedruckten Verleihungsetui der Firma C. F. Rothe aus der Verleihungszeit (mit spanischer Herstellerbezeichnung!).


R 1, II

Laut Angabe erworben in der Armoury of St. James's in London. – Der ursprünglich dreiklassige (Grandes Cruces, Caballeros de Número und Caballeros Supernumerarios) Orden ist am 20. Februar 1822 von Augustín de Itúrbide (1783-1824, von 1822 bis 1823 Kaiser von Mexiko) gestiftet und nur bis März 1823 verliehen worden (1. Modell). Er wurde benannt nach dem Gnadenbild Unsere Liebe Frau von Guadalupe, der Patronin Mexikos, in Villa de Guadalupe, einem Vorort von Mexico-City. Der Präsident General Antonio López de Santa Ana (1794-1876, zwischen 1833 und 1855 acht Mal mexikanischer Präsident) erneuerte ihn am 11. November 1853 in den gleichen drei Klassen des 1. Modells, jedoch mit neuer Gestaltung der Insignien (2. Modell). Der mexikanische Regentschaftsrat übernahm mit Datum vom 1. Juli 1863 den Orden, was von Kaiser Maximilian von Mexiko (1832-1867, Kaiser seit 1864) am 10. April 1864 bestätigt wurde. Nunmehr verfügte der Orden über vier Klassen (Grandes Cruces, Grandes Oficiales, Comendadores und Caballeros (Supernumerarios)) und wurde bis zum Sturz Maximilians im Mai 1867 verliehen. (Vgl. auch GRS. 241 ff.)