ADOLPH HESS, Festpreiskatalog [4], Frankfurt/Main 1878.
ADOLPH HESS, Festpreiskatalog [4], Frankfurt/Main 1878.
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Description
Recto auf dem alten fliegenden Vorsatzblatt in Frakturschrift die dreizeilige Besitzerstempelung W. Beemelmans / Köln - Sulz / Wittekindstraße 8I. Der aus einer alten niederrheinischen Famile stammende Wilhelm Beemelmanns (* 1869 in Berlin, † 1948 in Köln) war Jurist, Münzensammler sowie Autor historischer und genealogischer Abhandlungen. Schon 1870 zog seine Familie nach Straßburg, da sein Vater Friedrich Wilhelm Beemelmanns, ein Bau- und Betriebsingenieur, dort eine neue Stelle antrat. Er studierte Rechtswissenschaften in Freiburg im Breisgau, Berlin, Bonn und Straßburg. Seine behördliche Laufbahn beschritt er, zunächt im damaligen unter deutscher Regierungsgewalt stehenden Elsass als Gerichtsassessor, wurde sodann Amtsrichter in Ensisheim (1902-1910), Staatsanwalt in Zabern (1910-1911), ebendort Landgerichtsrat (1911-1918) und 1919 schließlich in Köln, wo er 1934 in den verdienten Ruhestand ging (Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland, Gerichte Rep. 0245 / Oberlandesgericht Köln und Generalstaatsanwaltschaft Köln Gerichte Rep. 0245, Nr. 18: Personalakte: Beemelmans, Wilhelm). (Nachruf in: Jahrbuch des Kölnischen Geschichtsvereins 24, 1950, S. 211-215). In seiner Freizeit beschäftigte er sich mit dem Sammeln von Münzen, mit dem er bereits 1882 als Knabe begonnen hatte, aber auch mit historischen und genealogischen Themen, zu denen er auch etliche Beiträge veröffentlichte. Seine diesbezüglichen Abhandlungen konzentrierten sich zunächst auf das Elsass. Einige Jahre, nachdem er sich in Köln niedergelassen hatte, verschob sich allmählich der Fokus seiner Publikationen auf Köln und die benachbarten Regionen.
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