GLENDINING & Co., Konvolut von Auktionskatalogen der 40er Jahre.
GLENDINING & Co., Konvolut von Auktionskatalogen der 40er Jahre.
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Description
Während des 2. Weltkrieges und auch in den folgen Nachkriegsjahren produzierte die Firma Glendining & Co. wohl aufgrund der situationsbedingten Versorgungslage für den Großteil ihrer Auktionen ausschließlich Kataloge, die ohne Tafeln ausgestattet sind.
Lionel Colston Messiter (* 1899) absolvierte ein Studium an der Universität Birmingham und erwarb den Bachelor of Science (The University of Birmingham Calendar 192-1929, S. 311). Später lebte er in Dudley, Grafschaft Worchestershire, England.
David C. Sassoon, trat 1919 der British Association for the Advancemet of Science bei und ist für das folgende Jahr mit einem Wohnsitz in Manchester, Oxford Street 28 bezeugt (Report of the eighty – eighth Meeting of the British Association for the Advancement of Science, Band 89, 1920, S. 76). 1933 wurde er Mitglied der Surrey Archaeological Society (Surrey Archaeological Collections, Band 43, 1935, S. XXXVIII, mit Verzeichnis seiner Adresse in Trevelyan, Cranley Road, Guildford, Grafschaft Surrey). Die Royal Numismatic Society nahm ihn 1935 in ihre Reihen gehörte dieser Gesellschaft als deren Fellow bis zu seinem Tode im Jahre 1941 an (R.A.G. Carson/Hugh Pagan, A History of the Royal Numismatic Society 1836-1986/Record of Members and Fellows, London 1986, S. 106). Damals lebte er in Wildcroft Manour, London.
Charles Longueville (* 1829 in Lamballe, Bretagne, Frankreich, † nach 1882) beschritt eine Laufbahn in der Marine. Nach Abschluss seiner seemännischen Ausbildung an der königlichen Offiziersschule (Ecole navale) der französischen Marine in Lanvéoc (Département Finistère) im Jahre 1845 versah er seinen Dienst zur See, insbesondere im Bereich des vorderen und mittleren Orients (https://www.getty.edu/vow/ULANFullDisplay?find=Ba*&role=Illustrator&nation=American&page=1&subjectid=500077785). 1856 besaß er bereits das Kapitänspatent und kommandierte die Kriegsdampfschiffregatte "Chayla" (The Royal Navy Review, Ausgabe vom 22.4.1856), in den sechziger Jahren hatte er das Kommando über die 1856 vom Stapel gelassene Schaluppe "La Bourdonnais", die seitens der französischen Marine für den Einsatz um Madagascar und La Reunion eingesetzt wurde(https://www.labourdonnais-association.org/1-les-navires-au-nom-de-la-bourdonnais/). Neben seiner beruflichen Tätigkeit hatte er eine Passion für das Zeichnen und Malen. Die Werke des künstlerischen Autodidakten waren derart gut, dass einige von ihnen 1865 und 1870 an dem jährlich stattfindenden Ausstellung Salon de Paris gezeigt wurden (Emmanuel Bénézit (Hrsg.), Dictionnaire critique et documentaire des Peintres, Sculpteurs, Dessinateurs et Graveurs. Ausgabe Paris 1976, Band 6, S. 728) und die Marine ihn mit entsprechenden Aufgaben versah. Vermutlich zog er sich nach einiger Zeit von dieser Tätigkeit zurück, da er später als kaiserlich-chinesischer Zollbeamter begegnet. Spätestens zu diesem Zeitpunkt legte er eine bedeutende Sammlung chinesischer Münzen an, zu der er einen Katalog verfasste (Catalogue of Collection of Coins Made by the late Captain C. Longueville of His Imperial Majesty the Emperor of China's Customs, Hong Kong, 1892).
Henry Charles Clifford war ein frühes Mitglied der British Numismatic Society, damals wohnhaft in Lewisham Hill, London, 14, Oakcroft Road (The British Numismatic Journal and Proceedings of the British Numismatic Society, Band 1, 1905, S. 436 und 466).
Information for lot 7536 from eLive Auction Literatur 2025
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