GROSSBRITANNIEN Königreich. 5 Pounds 22.03.1935, London.
GROSSBRITANNIEN Königreich. 5 Pounds 22.03.1935, London.
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Description
Der obere Rand der Note etwas gelblich, sonst I- Pfund-Noten der "Aktion Bernhard" Während des Zweiten Weltkrieges kamen Führer der SS auf die Idee, massenhaft Fälschungen englischer Pfundnoten anfertigen zu lassen, die nach England eingeschleust werden sollten, um die englische Wirtschaft zu untergraben und dadurch den Ablauf des Krieges entscheidend zu beeinflussen. Dieses "Aktion Bernhard" genannte Unternehmen wurde im Konzentrationslager Sachsenhausen durchgeführt, wo man eine genügende Anzahl Grafiker, Drucker usw. für diese hochbrisante Arbeit versammelt hatte. Zur Verbringung nach England kam es nicht mehr, die fertiggestellten Noten wurden im Frühjahr 1945, als sich die Rote Armee Sachsenhausen näherte, Richtung Österreich gebracht und dort im Toplitzsee versenkt, wo sie ab dem Jahre 1959 in mehreren Suchaktionen geborgen wurden. Wegen der Qualität ihrer Ausführung war selbst Bankfachleuten eine Trennung der gefälschten von den echten Noten nicht möglich, und auch heute sind nur wenige Spezialisten dazu in der Lage.
Als Literatur zu diesem Thema bieten sich an: Adolf Burger, Des Teufels Werkstatt, Berlin 1983. Julius Mader, Der Banditenschatz. 3. Auflage, Berlin 1966. Zur Identifizierung der echten und der gefälschten Noten: Bryan Burke, Nazi Counterfeiting of British Currency during World War II: Operation Andrew und Operation Berhard. San Berardino (California) 1987.
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Information for lot 3618 from Auction 211
| Nominal/Year | 5 Pounds 22.03.1935, |
|---|---|
| Mint | London. |
| Quotes | Pick 335 |