HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH Karl Theodor, 1777-1799. Goldmedaille zu 12 Dukaten 1795,
HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH Karl Theodor, 1777-1799. Goldmedaille zu 12 Dukaten 1795,
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Description
GOLD. Von größter Seltenheit. Fast vorzügliches Exemplar Exemplar der Auktionen Münzen und Medaillen AG 74, Basel 1988, Nr. 824 und Bankhaus Partin 50, München 1997, Nr. 578.
Nachdem die erste Gemahlin des Kurfürsten Karl Theodor, Elisabeth Auguste, am 17. August 1794 im Alter von 73 Jahren gestorben war, sah sich der Kurfürst in der Hoffnung auf einen leiblichen Kurerben um eine Nachfolgerin um. Sein Hauptmotiv war dabei der Ausschluß der Zweibrücker Wittelsbacher von seiner Nachfolge, die sich seinem großen Projekt, dem Tausch Bayerns gegen die österreichsichen Niederlande, in denen Karl Theodor geboren wurde und seine Kindheit verbracht hatte, heftig widersetzten. Wien, das die Einverleibung Bayerns näher rücken sah, präsentierte dem 70jährigen Kurfürsten die hübsche, temperamentvolle, 18 Jahre alte Enkelin Maria Theresias, Maria Leopoldina von Österreich-Este. Ein halbes Jahr nach dem Tod der ersten Gemahlin fand die feierliche Hochzeit am 15. Februar 1795 in Innsbruck statt. Jedoch sollte auch diese Ehe Karl Theodors kinderlos bleiben.
Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.
Information for lot 375 from Auction 108
| Nominal/Year | Goldmedaille zu 12 Dukaten 1795, |
|---|---|
| Rarity | Von größter Seltenheit. |
| Quotes | Slg. Memmesh. 2599 (dort in Silber); Slg. Montenuovo 2297 (dort in Silber); Stemper 615; Witt. 2316 (dort in Silber) |