BRANDENBURG, MARKGRAFSCHAFT, SEIT DEM 14. JAHRHUNDERT KURFÜRSTENTUM Friedrich III., 1688-1701. Silbermedaille 1689,
BRANDENBURG, MARKGRAFSCHAFT, SEIT DEM 14. JAHRHUNDERT KURFÜRSTENTUM Friedrich III., 1688-1701. Silbermedaille 1689,
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Von großer Seltenheit. Vorzüglich Im Herbst 1688 begann der Pfälzische Erbfolgekrieg. Französische Truppen überschritten die Reichsgrenze, besetzten rasch Teile des Erzbistums Köln sowie die Städte Worms, Speyer, Heidelberg, Frankenthal, Mainz, Mannheim, Koblenz und Philippsburg und konnten bis nach Schwaben und Franken vorrücken. Der Reichstag reagierte darauf am 15. Februar 1689 mit dem Beschluss zum Reichskrieg. Kaiser Leopold I. schloss sich am 12. Mai mit den Generalstaaten der Niederlande gegen Frankreich zur sogenannten Großen Allianz zusammen, der auch Spanien und Savoyen beitraten. In diesem Jahr konnten die Verbündeten Terrain zurückerobern und die französischen Truppen in Deutschland zurückdrängen. Den kurfürstlich-brandenburgischen Streitkräften kam die Aufgabe zu, das Erzstift Köln und die umliegenden Gegenden von den Franzosen zu befreien. Mit einer Streitmacht von ca. 26.000 Mann und niederländischen Truppen an seiner Seite gelang es Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg, diese Aufgabe zu erfüllen. Rechts und links des Rheins nahm er den Franzosen zahlreiche Orte und Festungen ab. Die Kapitulation der Festung Rheinberg erfolgte am 16. Mai 1689, Kaiserswerth kapituliert am 17. Juni und Bonn wurde von den Franzosen erst nach einer rund dreimonatigen Belagerung am 12. Oktober übergeben.
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Information for lot 4493 from Auction 116
| Nominal/Year | Silbermedaille 1689, |
|---|---|
| Rarity | Von großer Seltenheit. |
| Quotes | Brockmann 327 |