Auktion 361
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Los 380
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Los 380
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Los 380
21.03.2022
Beendet
DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN
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BRAUNSCHWEIG UND LÜNEBURG
BRAUNSCHWEIG-LÜNEBURG-CELLE, FÜRSTENTUM Christian, Bischof von Minden, 1611-1633. Dukat 1630, Lauterberg.
Versteigert
21.03.2022
Beendet
DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN
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BRAUNSCHWEIG UND LÜNEBURG
BRAUNSCHWEIG-LÜNEBURG-CELLE, FÜRSTENTUM Christian, Bischof von Minden, 1611-1633. Dukat 1630, Lauterberg.
Schätzpreis : 5.000 €
Zuschlag
9.000 €
Meine Notizen
Beschreibung
BRAUNSCHWEIG-LÜNEBURG-CELLE, FÜRSTENTUM Christian, Bischof von Minden, 1611-1633. Dukat 1630, Lauterberg. 3,43 g Herzog steht v. v., Kopf r., mit Stab und Hand am Schwert//Gekröntes, verziertes, achtfeldiges Wappen mit Mittelschild. Welter Nachtrag 909 A; Fb. -.
GOLD. Von allergrößter Seltenheit. Min. gewellt, sehr schön-vorzüglich
Christian war der zweite Sohn des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg. Daher wählte er eine kirchliche Laufbahn und wurde 1599 zum Nachfolger des Fürstbischofs von Minden gewählt. Da er keine kirchlichen Weihen besaß, wurde er vom Papst nicht anerkannt und blieb nur Administrator des Bistums. Als sein Bruder Ernst II. 1611 starb, übernahm Christian auch die Regierung über das Lüneburger Land. Bei Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges hielt er zur kaiserlichen Partei und wurde Kreisoberst des niedersächsischen Kreises. Geschickt gelang es ihm, die Kriegsereignisse von seinem Bistum fernzuhalten, dennoch wurde es 1623 von Tilly besetzt. Daraufhin legte Christian sein Amt als Kreisoberst nieder, schloss sich aber erst nach dem Restitutionsedikt von 1629 der protestantischen Partei an. 1633 starb er noch lange vor Ende des Krieges. Sein Wahlspruch lautete „IUSTITIA ET CONCORDIA“ – Gerechtigkeit und Eintracht, und war bezogen auf den Dreißigjährigen Krieg.
GOLD. Von allergrößter Seltenheit. Min. gewellt, sehr schön-vorzüglich
Christian war der zweite Sohn des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg. Daher wählte er eine kirchliche Laufbahn und wurde 1599 zum Nachfolger des Fürstbischofs von Minden gewählt. Da er keine kirchlichen Weihen besaß, wurde er vom Papst nicht anerkannt und blieb nur Administrator des Bistums. Als sein Bruder Ernst II. 1611 starb, übernahm Christian auch die Regierung über das Lüneburger Land. Bei Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges hielt er zur kaiserlichen Partei und wurde Kreisoberst des niedersächsischen Kreises. Geschickt gelang es ihm, die Kriegsereignisse von seinem Bistum fernzuhalten, dennoch wurde es 1623 von Tilly besetzt. Daraufhin legte Christian sein Amt als Kreisoberst nieder, schloss sich aber erst nach dem Restitutionsedikt von 1629 der protestantischen Partei an. 1633 starb er noch lange vor Ende des Krieges. Sein Wahlspruch lautete „IUSTITIA ET CONCORDIA“ – Gerechtigkeit und Eintracht, und war bezogen auf den Dreißigjährigen Krieg.
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Informationen zu Los 380 aus Auktion 361
| Nominal/Jahr | Dukat 1630, |
|---|---|
| Münzstätte | Lauterberg. |
| Seltenheit | Von allergrößter Seltenheit. |
| Gewicht | 3,43 g |
| Zitate | Welter Nachtrag 909 A; Fb. - |