Spring Auction Sale 438
·
Lot 1059
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Lot 1059
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Lot 1059
17 Mar 2026
9:00 am
BYZANTINISCHE MÜNZEN
·
BYZANZ
Constantinus IX., 1042-1055. AV-Tetarteron, Constantinopolis;
17 Mar 2026
9:00 am
BYZANTINISCHE MÜNZEN
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BYZANZ
Constantinus IX., 1042-1055. AV-Tetarteron, Constantinopolis;
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Description
Constantinus IX., 1042-1055. Ô-Tetarteron, Constantinopolis; 4,05 g Büste Christi v. v.//Büste v. v. mit Krone, Labarum und Kreuzglobus. DOC 6; Sear 1833.
Feine Tönung, vorzüglich
Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.
Exemplar der Auktion Superior, Beverly Hills 4. Dezember 1998, Nr. 1387; der Sammlung MoneyMuseum Zürich und der Auktion Fritz Rudolf Künker 273, Osnabrück 2016, Nr. 1095.
Constantinus IX. war im Jahr 1042 von der bereits 64-jährigen Kaiserin Zoe zum Mitregenten erhoben worden, obwohl er zuvor wegen einer Verschwörung gegen ihren früheren Mann Michael IV. verbannt worden war. Nach Zoes Tod im Jahr 1050 regierte er noch weitere fünf Jahre zusammen mit deren Schwester Theodora. Ein Jahr vor dem Tod Constantins fand das große Schisma zwischen der römischen Westkirche und der orthodoxen Ostkirche statt. Streitpunkt war vor allem das Filioque, ein Zusatz zum Glaubensbekenntnis über den Ursprung des heiligen Geistes, das Opfermaterial der Eucharistie sowie die Priesterehe.
Unter Nicephorus II. Phocas wurde mit dem Histamenon erstmals seit der Einführung des Solidus unter Constantinus I. ein leichteres Goldnominal genutzt. Laut Zonaras wurde dann das Tetarteron, eine (um 1/4 eines Tremissis) leichtere Münze, eingeführt, um Staatsausgaben in dem Kontrast zum Histamenon untergewichtigen, aber gleich bewerteten Nominal auszahlen zu können. Im 10. Jahrhundert wurde das Tetarteron lediglich in geringen Quantitäten ausgeprägt. Erst im 11. Jahrhundert erreichte es in veränderter konkaver Form als Scyphat eine Emissionsmenge in ähnlichem Umfang wie die des Histamenons. Grierson, P., Byzantine Coinage, Washington 1999.
Feine Tönung, vorzüglich
Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.
Exemplar der Auktion Superior, Beverly Hills 4. Dezember 1998, Nr. 1387; der Sammlung MoneyMuseum Zürich und der Auktion Fritz Rudolf Künker 273, Osnabrück 2016, Nr. 1095.
Constantinus IX. war im Jahr 1042 von der bereits 64-jährigen Kaiserin Zoe zum Mitregenten erhoben worden, obwohl er zuvor wegen einer Verschwörung gegen ihren früheren Mann Michael IV. verbannt worden war. Nach Zoes Tod im Jahr 1050 regierte er noch weitere fünf Jahre zusammen mit deren Schwester Theodora. Ein Jahr vor dem Tod Constantins fand das große Schisma zwischen der römischen Westkirche und der orthodoxen Ostkirche statt. Streitpunkt war vor allem das Filioque, ein Zusatz zum Glaubensbekenntnis über den Ursprung des heiligen Geistes, das Opfermaterial der Eucharistie sowie die Priesterehe.
Unter Nicephorus II. Phocas wurde mit dem Histamenon erstmals seit der Einführung des Solidus unter Constantinus I. ein leichteres Goldnominal genutzt. Laut Zonaras wurde dann das Tetarteron, eine (um 1/4 eines Tremissis) leichtere Münze, eingeführt, um Staatsausgaben in dem Kontrast zum Histamenon untergewichtigen, aber gleich bewerteten Nominal auszahlen zu können. Im 10. Jahrhundert wurde das Tetarteron lediglich in geringen Quantitäten ausgeprägt. Erst im 11. Jahrhundert erreichte es in veränderter konkaver Form als Scyphat eine Emissionsmenge in ähnlichem Umfang wie die des Histamenons. Grierson, P., Byzantine Coinage, Washington 1999.
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Information for lot 1059 from Spring Auction Sale 438
| Nominal/Year | AV-Tetarteron, |
|---|---|
| Mint | Constantinopolis; |
| Weight | 4,05 g |
| Quotes | DOC 6; Sear 1833 |