Spring Auction Sale 438
·
Lot 1014
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Lot 1014
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Lot 1014
17 Mar 2026
9:00 am
BYZANTINISCHE MÜNZEN
·
BYZANZ
Leo III., 717-741 und Constantinus V. AV-Solidus, 735/741, Syrakus;
17 Mar 2026
9:00 am
BYZANTINISCHE MÜNZEN
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BYZANZ
Leo III., 717-741 und Constantinus V. AV-Solidus, 735/741, Syrakus;
My notes
Description
Leo III., 717-741 und Constantinus V. Ô-Solidus, 735/741, Syrakus; 3,95 g Beiderseits Büste v. v. mit Krone, Kreuzglobus und Akakia. DOC 45; Sear 1524; d'Andrea/Costantini/Torno Ginnasi 759.
Knapper Schrötling, min. Auflagen, fast vorzüglich
Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.
Exemplar der Auktion Hirsch Nachf. 306, München 2015, Nr. 2404.
Lange Zeit dominierte in der Forschung auf Basis der byzantinischen Schriftquelle der Chronographia des Theophanes die Ansicht von bürgerkriegsartigen Zuständen in Byzanz zur Zeit des Bilderstreits, verursacht durch die massiven Verfolgungen unter den ikonoklastischen Kaisern Leo III. und seinem Sohn Constantinus V. Wahrscheinlich ist die Zeit im 8. Jahrhundert bis zum 7. Ökumenischen Konzil im Jahr 787 allerdings als eine Phase des Aufschwungs und der Stabilität in Byzanz anzusehen. Die angebliche Übernahme der päpstlichen Patrimonien in Sizilien (Patrimonium Petri) im Jahr 730/731 wegen der Verfolgungen der Ikonodulen basiert wahrscheinlich auf einem Irrtum des Chronisten. Vor allem der Gesandtenverkehr aus der Mitte des 8. Jahrhunderts spricht für eine einvernehmliche Übertragung der Patrimonien an Byzanz. Dazu: Brandes, W., Byzantinischer Bilderstreit, das Papsttum und die Pippinsche Schenkung. Neue Forschungen zum Ost-West-Verhältnis im 8. Jahrhundert, in: Falko Daim u. a. (Hgg.), Wege der Kommunikation zwischen Byzanz und dem Westen, Mainz 2018, S. 63-80.
Knapper Schrötling, min. Auflagen, fast vorzüglich
Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.
Exemplar der Auktion Hirsch Nachf. 306, München 2015, Nr. 2404.
Lange Zeit dominierte in der Forschung auf Basis der byzantinischen Schriftquelle der Chronographia des Theophanes die Ansicht von bürgerkriegsartigen Zuständen in Byzanz zur Zeit des Bilderstreits, verursacht durch die massiven Verfolgungen unter den ikonoklastischen Kaisern Leo III. und seinem Sohn Constantinus V. Wahrscheinlich ist die Zeit im 8. Jahrhundert bis zum 7. Ökumenischen Konzil im Jahr 787 allerdings als eine Phase des Aufschwungs und der Stabilität in Byzanz anzusehen. Die angebliche Übernahme der päpstlichen Patrimonien in Sizilien (Patrimonium Petri) im Jahr 730/731 wegen der Verfolgungen der Ikonodulen basiert wahrscheinlich auf einem Irrtum des Chronisten. Vor allem der Gesandtenverkehr aus der Mitte des 8. Jahrhunderts spricht für eine einvernehmliche Übertragung der Patrimonien an Byzanz. Dazu: Brandes, W., Byzantinischer Bilderstreit, das Papsttum und die Pippinsche Schenkung. Neue Forschungen zum Ost-West-Verhältnis im 8. Jahrhundert, in: Falko Daim u. a. (Hgg.), Wege der Kommunikation zwischen Byzanz und dem Westen, Mainz 2018, S. 63-80.
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Information for lot 1014 from Spring Auction Sale 438
| Nominal/Year | AV-Solidus, 735/741, |
|---|---|
| Mint | Syrakus; |
| Weight | 3,95 g |
| Quotes | DOC 45; Sear 1524; d'Andrea/Costantini/Torno Ginnasi 759 |