KÖNIGREICH Frederik III., 1648-1670. Silbermedaille 1659 (vermutlich spätere Prägung des 19. Jahrhunderts),
KÖNIGREICH Frederik III., 1648-1670. Silbermedaille 1659 (vermutlich spätere Prägung des 19. Jahrhunderts),
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Description
Mit Punze "N" im Rand, scharf ausgeprägtes, vorzügliches Exemplar Anfang November 1659 setzten die alliierten Truppen von Jütland über den Kleinen Belt an die Nordwestküste der schwedisch besetzten Insel Fünen über. Da ein Teil der schwedischen Truppen nach Pommern abgezogen worden war, gelang den Alliierten der Durchmarsch über die Insel ohne bedeutenden Widerstand. Die Schweden zogen sich in die an der Ostküste Fünens (heute am Brückenkopf der Brücke über den Großen Belt) gelegene Festung Nyborg zurück. Am 14. November 1659 kam es zur Schlacht bei Nyborg, in der die Schweden unter den Feldmarschällen Pfalzgraf Philipp von Sulzbach und Gustav Otto Stenbock eine herbe Niederlage erlitten. Die Schweden räumten die Insel Fünen; Sulzbach und Stenbock entkamen mit einem offenen Boot.
Das Vorderseitenmotiv dieser interessanten Medaille stellt eine satirische Skulpturengruppe aus Wachs dar, die nach der Schlacht bei Nyborg hergestellt wurde und heute im Kopenhagener Schloß Rosenborg aufbewahrt wird. Der Elefant repräsentiert Dänemark, eine Darstellung, die seit der Mitte des 16. Jahrhunderts immer wieder auf Münzen und Medaillen zu sehen ist. Die Vorderseite der Medaille trägt die Devise des Ordens. Schweden wird durch die Schlange symbolisiert, während von Sulzbach als Edelmann und Stenbock als das gleichnamige Tier gezeigt wird. Die Darstellung mit dem Kampf zwischen Elefant und Steinbock findet sich auch auf Medaillen aus der Zeit des Großen Nordischen Krieges (in Bezug auf Magnus Stenbock, den Enkel von Gustav Otto Stenbock).
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Information for lot 2072 from Auction 217
| Nominal/Year | Silbermedaille 1659 (vermutlich spätere Prägung des 19. Jahrhunderts), |
|---|---|
| Quotes | Galster 84; Coll. Fieweger 46 |