SALZBURG, ERZBISTUM Sedisvakanz, 1771-1772. Goldmedaille zu 20 Dukaten 1772,
SALZBURG, ERZBISTUM Sedisvakanz, 1771-1772. Goldmedaille zu 20 Dukaten 1772,
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Description
GOLD. Von allergrößter Seltenheit. Nur 26 Exemplare geprägt. Prachtexemplar mit herrlicher Goldtönung. Vorzüglich-Stempelglanz
Eine Woche nach dem Ableben des Erzbischofs Sigismund von Schrattenbach, der am 16. Dezember 1771 an Nierenblutungen starb, beschloß das Domkapitel die Ausgabe von Schaumünzen in Gold und Silber und beauftragte die beiden Stempelschneider Matzenkopf (Vater und Sohn) mit dieser Arbeit. Vermutlich standen diese einzigen Salzburger Sedisvakanzprägungen im Zusammenhang mit dem unverhofften Geldsegen, der den Domherren zufloss. In den erzbischöflichen Gemächern wurden nämlich in verschiedenen Verstecken Münzen im Gesamtwert von 203.820 Gulden sowie Zillertaler Gold im Wert von 23.000 Gulden entdeckt. Sigismund, der vollkommen zerrüttete Staatsfinanzen hinterließ, hatte sich dieses Geld für sein 50jähriges Priesterjubiläum aufgespart.
Durch die erhaltene genaue Abrechnung der Stempelschneider wissen wir, daß 23 Domherren, deren Wappen sich auf der Münze befinden, das Zwanzigdukatenstück erhielten, von denen laut Bernhart und Roll heute nur noch vier Exemplare existieren. Davon wiederum befinden sich zwei Stücke in öffentlichem Besitz.
Information for lot 5416 from Auction 328
| Nominal/Year | Goldmedaille zu 20 Dukaten 1772, |
|---|---|
| Rarity | Von allergrößter Seltenheit. Nur 26 Exemplare geprägt. Prachtexemplar mit herrlicher Goldtönung. |
| Quotes | Zöttl 3113; Zepernick 61 |