STADT Goldmedaille 1825,
STADT Goldmedaille 1825,
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Description
GOLD. Von allergrößter Seltenheit. Kl. Kratzer, winz. Randfehler, vorzüglich-Stempelglanz
Bestand Hohenzollernmuseum Schloss Monbijou, Berlin (HM 736, MKB 1526). Aus dem Nachlass König Friedrich Wilhelms IV.
Die vorliegende Medaille wurde dem preußischen Kronprinzen Friedrich Wilhelm IV. am 30. Juli 1825 in Elberfeld feierlich überreicht. Sie gilt als symbolischer „Erstling“ der Bergbauerträge des Deutsch-Amerikanischen Bergwerksvereins, einer frühen deutschen Aktiengesellschaft mit Bergbauprojekten in Mexiko, und verweist auf die großen wirtschaftlichen Hoffnungen, die mit dem Engagement deutscher Unternehmer im mexikanischen Bergbau verbunden waren.
Der Deutsch-Amerikanische-, auch Deutsch-Mexikanische, Bergwerksverein bestand von 1824 bis 1837 und zählt zu den ersten Montan-Aktiengesellschaften Preußens. Gegründet in einer Zeit, in der sich Mexiko nach seiner Unabhängigkeit für ausländische Investitionen öffnete, betrieb der Verein vor allem Silberbergwerke sowie Hüttenanlagen vor Ort. Zu den prägenden Persönlichkeiten gehörte der Elberfelder Unternehmer und Finanzier Heinrich Kamp. Trotz vielversprechender Anfänge blieb der wirtschaftliche Erfolg aus: Logistische Schwierigkeiten, politische Unsicherheiten und hohe Betriebskosten führten schließlich 1837 zum Scheitern des Unternehmens. Die Medaille steht damit nicht nur für frühe transatlantische Wirtschaftsbeziehungen, sondern auch für eines der ersten, letztlich gescheiterten Auslandsinvestitionsprojekte der deutschen Wirtschaft im 19. Jahrhundert und veranschaulicht die Anfänge globaler Verflechtungen von Industrie und Finanzwesen.
Information for lot 241 from Auction 442
| Nominal/Year | Goldmedaille 1825, |
|---|---|
| Rarity | Von allergrößter Seltenheit. |