REICHSMÜNZSTÄTTE Friedrich I., 1152-1190. Brakteat.
REICHSMÜNZSTÄTTE Friedrich I., 1152-1190. Brakteat.
Estimated price : €1,500
Hammer price
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Description
Selten in dieser Erhaltung. Vorzügliches Exemplar mit dunkler Patina Exemplar der Slg. Bonhoff, Teil 1, Auktion Dr. Peus Nachf. 293, Frankfurt 1977, Nr. 1512.
794 hielt Karl der Große (768-814) seine berühmte Reichssynode von Frankfurt ab, auf der die "Karolingische Münzreform" höchstwahrscheinlich ihren Anfang nahm. Von diesem Datum an bis zum Jahr 1378 lassen sich etwa 300 Königsbesuche für Frankfurt belegen, welche die große Bedeutung des Ortes für das deutsche Königtum des Früh- und Hochmittelalters anschaulich vor Augen führen. Für die Stauferkaiser war Frankfurt einer der wichtigsten Aufenthaltsorte im Rhein-Main-Gebiet. Die starke Beanspruchung der Frankfurter Pfalz durch das Königtum setzte eine solide wirtschaftliche Grundlage voraus, die sich unter den Staufern auch in einer beeindruckenden Münzprägung manifestiert. Um 1160 wird erstmals die Frankfurter Messe erwähnt und im sogenannten Reichssteuerverzeichnis von 1241 zahlte Frankfurt mit 250 Mark jährlich den höchsten Betrag aller dort verzeichneten Städte.
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Information for lot 5 from Auction 180
| Nominal/Year | Brakteat. |
|---|---|
| Rarity | Selten in dieser Erhaltung. |
| Quotes | Berger 2354; Hävernick 15 a var.; J. u. F. 6 a; Slg. Bonhoff 1512 (dieses Exemplar); Nau (Die Zeit der Staufer) 186.2; Slg. Hohenstaufenzeit 1057 |