KÖNIGREICH Directoire, 1795-1799. Silbermedaille AN VII/1798,
KÖNIGREICH Directoire, 1795-1799. Silbermedaille AN VII/1798,
Estimated price : €400
Hammer price
My notes
Description
In Silber sehr selten. Hübsche Patina, min. Kratzer, vorzüglich
Exemplar der Auktion Dr. Busso Peus Nachf. 375, Frankfurt/Main 2003, Nr. 1729.
Die Abbildung des Flußgotts geht auf eine römische Kolossalstatue zurück, die Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. hergestellt wurde und vermutlich im Templum Pacis in Rom aufgestellt war. Anfang des 16. Jahrhunderts wurde die Statue zusammen mit einer weiteren, spiegelbildlich komponierten Skulptur des Tibers aufgefunden und in den Vatikan überführt. Dort wurden die Pendants gemeinsam ausgestellt, bis sie unter Napoléon mit vielen anderen Kunstgegenständen nach Paris gelangten. Während die Nil-Statue 1815 nach Rom zurückkehrte, verblieb der Tiber in Paris, wo die eindrückliche Skulptur noch heute im Louvre besichtigt werden kann.
Die Attribute wie Krokodil und Sphinx weisen den Flußgott eindeutig als Nil aus; so auch die auf und vor ihm spielenden Putti. Von den ursprünglich 16 Knaben sind auf der Medaille nur acht zu erkennen. Sie symbolisieren die 16 Ellen (ca. 7,1 m), die der Nil im Idealfall bei seiner jährlichen Schwemme anstieg, um das umliegende Land optimal mit fruchtbarem Schlamm zu versorgen und so für die Landwirtschaft nutzbar zu machen.
Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung.
This lot cannot be sold under the margin scheme.
Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.
Information for lot 6353 from eLive Auction 86
| Nominal/Year | Silbermedaille AN VII/1798, |
|---|---|
| Rarity | In Silber sehr selten. |
| Quotes | Slg. Julius 627; Zeitz 8 (dort in Bronze) |