ANONYM. El-Quinar, Typ Wulst-Rinnenprägung bzw. Nauheimer Steg-Rinnen Typ, 1. Jahrhundert v. Chr.;
ANONYM. El-Quinar, Typ Wulst-Rinnenprägung bzw. Nauheimer Steg-Rinnen Typ, 1. Jahrhundert v. Chr.;
Estimated price : €500
Hammer price
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Description
In dieser Legierung (37,66% Gold) von größter Seltenheit. Leichte Überprägungsspuren auf dem Avers, sehr schön Diese Stücke imitieren die 100/50 v. Chr. geprägten Quinare des Nauheimer Typs. Die Prägung erfolgte mittels einer speziellen Prägetechnik (Verwendung einer Fixierhilfe), häufig (wenn nicht sogar ausschließlich) wurden ältere gallische (wie wohl bei dem vorliegenden Stück) oder süddeutsche Prägungen als Schrötlinge verwendet. Siehe Nick, Michael, Gabe, Opfer, Zahlungsmittel. Strukturen keltischen Münzgebrauchs im westlichen Mitteleuropa, Band 1, Rahden 2006, S. 67.
Keller hält es für möglich, daß die Wulst-Rinnenprägungen rituellen Zwecken dienten (S. 22). Falls dies der Fall war, könnte es den ungewöhnlich hohen Goldgehalt des vorliegenden Stückes erklären. Auch andere Anläße für diese Überprägungen sind denkbar: Z. B. Aufteilung einer großen Charge ortsfremder Gepräge, Tributzahlungen an Germanen oder Rohmaterialmangel. Siehe auch Ziegaus in SFMA 19, S. 25 ff.
Information for lot 64 from Auction 226
| Nominal/Year | El-Quinar, Typ Wulst-Rinnenprägung bzw. Nauheimer Steg-Rinnen Typ, 1. Jahrhundert v. Chr.; |
|---|---|
| Rarity | In dieser Legierung (37,66% Gold) von größter Seltenheit. |
| Weight | 1,87 g |