GROSSHERZOGTUM BADEN (1806-1918)
GROSSHERZOGTUM BADEN (1806-1918)
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Description
Von großer Seltenheit I-II In dieser hervorragenden Erhaltung und im Originaletui von großer Seltenheit! - Das Albert-Carolinen-Stift wurde 1845 gemäß Testament aus dem Vermögen von Albert Freiherr von Pfirt (nach 1773-1845) und seiner Gemahlin Caroline geb. Gräfin von Thurn-Valsassina (gest. 1836) als "Stiftung des Freiherrn Albert v. Pfürdt für adeliche Fräulein des Breisgaues und Oberelsasses" errichtet. Die Statuten datieren vom 26. März 1846 und wurden mit Datum vom 30. April 1846 von Großherzog Leopold von Baden (1790-1852, reg. seit 1830) genehmigt. Mit den Statuten erfolgte auch die Stiftung des Stiftskreuzes. In den Genuß der Präbenden kamen und kommen bis heute die Äbtissin, vier in Freiburg im Stifthaus residierende und elf nicht residierende Stiftsdamen, seit 1856 gibt es noch vier Ehren-Stiftsdamen, die keine Präbenden erhalten und auch nicht stimmberechtigt sind. Die Stiftskreuze unterlagen und unterliegen einer strengen Rückgabepflicht an das Stift nach dem Ableben der Trägerin. Als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts besteht das Albert-Carolinen Stift bis zum heutigen Tage und verfolgt nach wie vor die bereits in den Statuten von 1846 festgelegten Ziele. (Vgl. Volle in VL2 S. 570 ff.)
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| Rarity | Von großer Seltenheit |
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