URKUNDEN, DOKUMENTE UND STATUTEN
URKUNDEN, DOKUMENTE UND STATUTEN
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1) Patent zum preußischen Premier-Lieutenant, datiert Berlin, am 3. September 1817, mit großem Papierprägesiegel;
2) Patent zum preußischen Kavallerie-Rittmeister, datiert Berlin, am 3. April 1822, mit großem Papierprägesiegel und Originalunterschrift König Friedrich Wilhelms III.;
3) Patent zum preußischen Kavallerie-Major, datiert Berlin am 5. September 1834, mit großem Prägesiegel und Originalunterschrift König Friedrich Wilhelms III.;
4) Dankschreiben als Kabinetts-Schreiben, datiert Berlin am 11. April 1836, mit Originalunterschrift König Friedrich Wilhelms IV.;
5) Kabinetts-Ordre betreffend die Bestätigung einer Versetzung, datiert Berlin am 16. Januar 1844, mit Originalunterschrift König Friedrich Wilhelms IV.;
6) Patent zum preußischen Kavallerie-Oberst, datiert Berlin am 31. März 1846, mit großem Prägesiegel und Originalunterschrift König Friedrich Wilhelms IV.;
7) Verleihungsurkunde zum Roten Adler-Orden 3. Klasse mit der Schleife, datiert Berlin am 23. September 1847, Papiersiegel fehlt, mit Originalunterschrift König Friedrich Wilhelms IV.;
8) Kabinetts-Ordre betreffend die Ernennung zum Kommandeur der 8. Kavallerie-Brigade, datiert Sanssouci am 14. Oktober 1848, mit Originalunterschrift König Friedrich Wilhelms IV.;
9) Kabinetts-Ordre betreffend die Übertragung des Kommandos der Kavallerie-Brigade bei Erfurt, datiert Charlottenburg am 2. Mai 1849, mit Originalunterschrift König Friedrich Wilhelms IV.;
10) Verleihungsurkunde für die badische Gedächtnismedaille, datiert Karlsruhe am 29. August 1849;
11) Kabinetts-Ordre betreffend die Übertragung des Kommandos der 6. Kavallerie-Brigade, datiert Sans-souci am 15. September 1849, mit Originalunterschrift König Friedrich Wilhelms IV.;
12/13) Übersendungsschreiben der Großherzoglich Hessischen Ordenskanzlei zum Verleihungs-Dekret für das Komturkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen, datiert Darmstadt am 26. Februar 1850, mit Unterschrift, mit den zugehörigen Statuten;
14) Kabinetts-Ordre betreffend die Versetzung in den Ruhestand als General-Major mit Pension, datiert Charlottenburg am 4. April 1850, mit Originalunterschrift König Friedrich Wilhelms IV.;
15) Verleihungsurkunde zur Hohenzollern-Denkmünze für Kombattanten, datiert Brandenburg am 10. März 1853, mit Siegelstempel und Unterschrift.
In unterschiedlichen Erhaltungen, teils ein- oder mehrfach gefaltet und etwas eingerissen. Angeboten mit einer Photokopie des Lebenslaufs von Gieses.
RRR 16 Stück. II; II-III; III Bedeutender früher Urkunden-Teilnachlaß eines hohen preußischen Offiziers aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, mit zwei Dokumenten mit Originalunterschriften Friedrich Wilhelms III. und acht Dokumenten mit Originalunterschriften Friedrich Wilhelms IV. . Bei der vom badischen Großherzog Leopold unterzeichneten Urkunde dürfte es sich wohl um eine der seltensten frühen badischen Ordens-Diplome handeln.
Geboren am 16. Juni 1785 in Rhein (im Kreis Lötzen) wurde Johann Wilhelm Giese 1806 Husar im Husarenregiment von Prittwitz und nahm an den Napoleonischen Kriegen teil, im Verlaufe derer er das preußische Militär-Ehrenzeichen, die preußische Goldene Verdienstmedaille und 1813 den Orden pour le mérite und das Eiserne Kreuz II. Klasse erhielt. Weitere Ordensverleihungen waren 1833 der russische Stanislaus-Orden IV. Klasse und 1835 die II. Klasse und 1845 der Rote Adler-Orden IV. Klasse. 1847 wurde ihm die Erlaubnis erteilt, den von seinen Vorfahren geführten Adel mit dem Prädikat von wieder zu führen. Er verstarb am 30. Dezember 1855 in Brandenburg an der Havel und wurde am 2. Januar 1856 beigesetzt.
Information for lot 8151 from Auction 235
| Rarity | RRR |
|---|---|
| Unique quantity | 16 Stück. |