STADT Silbermedaille 1681,
STADT Silbermedaille 1681,
Estimated price : €200
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Description
Prachtexemplar mit herrlicher Patina. Fast Stempelglanz Mit Einführung der Reformation in Hamburg Anfang des 16. Jahrhunderts wurden Ablaß und Almosen abgeschafft. Im Mai 1528 wurden in den (damals noch vier) Hauptkirchen St. Petri, St. Nikolai, St. Katharinen und St. Jacobi Opferstöcke eingerichtet, sogenannte Gotteskasten für Zuwendungen an die Bedürftigen. Die gesammelten Gelder wurden von Anfang an durch ein Kollegium der jeweils zwölf Diakone in jeder Kirche verwaltet, d.h. verteilt.
Mit der Gotteskastenverordnung vom 29. September 1528 wurde für übergeordnete Aufgaben des Armenwesens ein gemeinsamer Gotteskasten geschaffen, für dessen Verwaltung jeweils die drei ältesten Diakone der vier Kirchspiele zuständig waren. Diese 12 Diakone wurden Oberalte genannt. Der entsprechende Vertrag vom 29. September 1528 ist zugleich das Gründungsdokument des Kollegiums der Oberalten. Sie waren ermächtigt, als ständige Vertretung der erbgesessenen Bürgerschaft gegenüber dem Rat zu wirken. Sie waren auch verantwortlich für das Hospital zum Heiligen Geist und das Marien-Magdalenen-Kloster.
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Information for lot 3098 from Auction 211
| Nominal/Year | Silbermedaille 1681, |
|---|---|
| Rarity | Prachtexemplar mit herrlicher Patina. |
| Quotes | Gaed. 1619 |