HENNEBERG, GRAFSCHAFT Sächsisch-Albertinischer Anteil. Johann Georg I. von Sachsen, 1615-1656. Reichstaler 1622, Schleusingen.
HENNEBERG, GRAFSCHAFT Sächsisch-Albertinischer Anteil. Johann Georg I. von Sachsen, 1615-1656. Reichstaler 1622, Schleusingen.
Estimated price : €15,000
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Description
Von großer Seltenheit, vermutlich Unikum. Kl. Sammlerpunze, sehr schönes Exemplar mit Patina Exemplar der Sammlung Horn und der Sammlung Dr. G. Krug, Auktion Schulten und Co. GmbH, Frankfurt 1980, Nr. 1047.
Henneberg war eine fränkische Grafschaft zwischen dem Thüringer Wald und Main und umfaßte Gebiete der Rhön, des Grabfeldes und der Haßberge. Sie existierte vom Ende des 11. Jahrhunderts bis 1660. Ihre größte Ausdehnung erstreckte sich in Ost-West-Richtung von den heutigen Landkreisen Coburg und Sonnenberg bis nach Bad Salzungen; in Nord-Süd-Richtung reichte sie von Ilmenau bis Mainberg vor die Tore Schweinfurts.
Der "Kahlaer Vertrag" zwischen Henneberg und den Wettinern sah die Übernahme Hennebergs durch Sachsen bei kinderlosem Ableben der Henneberger Linie vor. Dieser Fall trat 1583 ein. Die Herrschaft Schmalkalden geriet aber an die Landgrafschaft Hessen-Kassel. Sachsen konnte seine Macht nach Franken ausdehnen - nach dem Aussterben der gefürsteten Grafen von Henneberg kamen 7/12 der hennebergischen Besitzungen an die Ernestiner, die aber zunächst mit den übrigen 5/12 der Albertiner in gemeinsamer Verwaltung mit Sitz in Meiningen blieben. Da sich Ernestiner und Albertiner nicht über die Erbschaft einigen konnten wurde die Grafschaft 1660/1661 aufgelöst.
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Information for lot 176 from Auction 180
| Nominal/Year | Reichstaler 1622, |
|---|---|
| Mint | Schleusingen. |
| Rarity | Von großer Seltenheit, vermutlich Unikum. |
| Quotes | Dav. -; Schnee 841 |