Auction 220
·
Lot 7589
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Lot 7589
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Lot 7589
30 Oct 2012
Finished
DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN
·
HESSEN
HESSEN-KASSEL, LANDGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM Karl, 1670-1730, bis 1675 unter Vormundschaft seiner Mutter Hedwig Sophie von Brandenburg. 2 Goldgulden 1677, Kassel,
Sold
30 Oct 2012
Finished
DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN
·
HESSEN
HESSEN-KASSEL, LANDGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM Karl, 1670-1730, bis 1675 unter Vormundschaft seiner Mutter Hedwig Sophie von Brandenburg. 2 Goldgulden 1677, Kassel,
Estimated price : €100,000
Hammer price
€100,000
My notes
Description
HESSEN-KASSEL, LANDGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM Karl, 1670-1730, bis 1675 unter Vormundschaft seiner Mutter Hedwig Sophie von Brandenburg. 2 Goldgulden 1677, Kassel, Edergold. 6,45 g. Zehn Zeilen Schrift: CAROLI / PRIMI / HASS Û LANDGRAV Û / PRINC Û HERSFELD Ü / COM Û CATT Û DEC Û ZIG Û / NIDDAC Ü SCHAVENB (NB verbunden) Û / MONETA Û PRIMA Û AVREA / ÆDERÆ Û AVRI / FLVÆ / Ao 1677//Schriftband mit: AN Ü GOTTES Ü SEGEN Ü IST Ü ALLES Ü GELEGEN Flußlandschaft an der Eder, im Vordergrund r. lagert der Flußgott nach l. im Schilf mit Ruderstangen und Quellurne, im Flußbett Schrift: ÆDERA AVRIFLVA. Fb. 1271 ("Unique"); Schütz 1247; Kirchheimer 63.
GOLD. Unikum. Attraktives, sehr schönes Exemplar Exemplar der Sammlung Julius Teil III, Auktion Gaettens IX, Heidelberg 1959, Nr. 84 und der Auktion Schulten + Co., Frankfurt/Main Juni 1982, Nr. 1793.
Die Goldwäscherei an der Eder ist seit der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts bekundet. Sie erstreckte sich auf den etwa 50 km langen Flußabschnitt vom heutigen Edertal-Stausee nach Osten bis zur Mündung in die Fulda. Das Edergold stammt aus dem Eisenberg bei Korbach und gelangt durch die Alluvionen in den Fluß Eder. Die Menge des gewaschenen Goldes war zu allen Zeiten gering und betrug wohl in keinem Jahr mehr als einige 100 Gramm. Im Jahr 1860 wurde die Goldwäsche an der Eder aufgegeben.
Das zu dem vorliegenden, nur in diesem Exemplar bekannten doppelten Goldgulden verwendete Gold wurde bei Obermöllrich (heute Stadtteil von Fritzlar) gewaschen. Möglicherweise hatten Häftlinge diese Arbeit verrichtet, denn unter Landgraf Karl konnte die Strafe der Turmhaft durch die "Arbeit in der Goldwäsche" abgegolten werden.
Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.
GOLD. Unikum. Attraktives, sehr schönes Exemplar Exemplar der Sammlung Julius Teil III, Auktion Gaettens IX, Heidelberg 1959, Nr. 84 und der Auktion Schulten + Co., Frankfurt/Main Juni 1982, Nr. 1793.
Die Goldwäscherei an der Eder ist seit der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts bekundet. Sie erstreckte sich auf den etwa 50 km langen Flußabschnitt vom heutigen Edertal-Stausee nach Osten bis zur Mündung in die Fulda. Das Edergold stammt aus dem Eisenberg bei Korbach und gelangt durch die Alluvionen in den Fluß Eder. Die Menge des gewaschenen Goldes war zu allen Zeiten gering und betrug wohl in keinem Jahr mehr als einige 100 Gramm. Im Jahr 1860 wurde die Goldwäsche an der Eder aufgegeben.
Das zu dem vorliegenden, nur in diesem Exemplar bekannten doppelten Goldgulden verwendete Gold wurde bei Obermöllrich (heute Stadtteil von Fritzlar) gewaschen. Möglicherweise hatten Häftlinge diese Arbeit verrichtet, denn unter Landgraf Karl konnte die Strafe der Turmhaft durch die "Arbeit in der Goldwäsche" abgegolten werden.
Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.
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Information for lot 7589 from Auction 220
| Nominal/Year | 2 Goldgulden 1677, |
|---|---|
| Mint | Kassel, |
| Rarity | Unikum. |
| Quotes | Fb. 1271 ("Unique"); Schütz 1247; Kirchheimer 63 |