HESSEN-KASSEL, LANDGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM Wilhelm II., 1821-1847. Goldmedaille zu 12 Dukaten 1821,
HESSEN-KASSEL, LANDGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM Wilhelm II., 1821-1847. Goldmedaille zu 12 Dukaten 1821,
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GOLD. RR Vorzügliches Exemplar von polierten Stempeln Nach dem Tod des 77jährigen Kurfürsten Wilhelm I. von Hessen-Kassel am 27. Februar 1821 setzten die liberal denkenden Teile der Bevölkerung große Hoffnungen in seinen Sohn, Kurfürst Wilhelm II. Tatsächlich verbesserte der neue Kurfürst das Staatswesen mit einer umfassenden Verwaltungs- und Justizreform, dem sogenannten Organisationsedikt vom 29. Juni 1821. Diese tiefgreifende Strukturreform ersetzte jedoch nicht die fehlende und von den Liberalen ersehnte Verfassung, die bereits Wilhelm I. vehement verweigert hatte. Gerade die Hanauer Bevölkerung, die den neuen Kurfürsten mit dieser herrlichen Medaille ehrte, erhob sich im Spätsommer 1830 gegen den Kurfürsten. Wilhelm II. ließ am 8. Januar 1831 endlich eine Verfassung verkünden, übertrug jedoch unmittelbar danach seinem Sohn Friedrich Wilhelm die Mitregentschaft und zog sich mit seiner Mätresse nach Hanau zurück, während der Sohn faktisch die Regierung führte.
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Information for lot 4566 from Auction 144
| Nominal/Year | Goldmedaille zu 12 Dukaten 1821, |
|---|---|
| Rarity | RR |
| Quotes | Schütz 2293.Au Anm |