KÖNIGREICH (1861-1946)
KÖNIGREICH (1861-1946)
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I-II Am 8. Oktober 1434 stiftet Amadeus VII. als erster Herzog von Savoyen den St. Mauritius-Orden, der sich jedoch mit dessen Tod wieder auflöste. Erst im Jahre 1572 entschließt sich Herzog Emmanuel-Philibert zu einer Restaurierung des Ordens als Hausorden. Doch bereits im gleichen Jahr vereinigt Papst Gregor XIII. mit der Bulle Pro commissa vom 13. November 1572 den Orden mit dem alten St. Lazarus-Orden des Heiligen Landes. Dadurch wird der Chef des Hauses Savoyen auf ewig Großmeister des Doppel-Ordens, mit der Konsequenz daß der derzeitige Chef des Hauses, Viktor-Emmanuel, Prinz von Neapel, bis in die Gegenwart den Orden verleiht. Mit Dekret vom 9. Dezember 1831 wandelte König Karl Albert von Sardinien den Orden in einen dreiklassigen Verdienstorden um. Mit Dekret vom 16. März 1851 wird die Klasse der Rechtsritter von König Viktor Emmanuel II. aufgehoben und mit Dekret vom 14. Dezember 1855 die Klassen Großoffizier und Offizier geschaffen. Mit der Gründung des Königreiches Italien wurde der Orden zu dessen höchstem Verdienstorden, was er bis zur Aufhebung der Monarchie 1946 blieb. Auch nach dem Untergang der Monarchie in Italien bestand der Orden weiter unter dem Großmeistertum König Umbertos II. und von dessen Sohn Prinz Viktor Emmanuel von Savoyen. Am 11. Juni 1985 erhielt der um eine Abteilung für Damen erweiterte nunmehr sechsklassige Orden neue Statuten. Vgl. auch: Spada, Antonio: Ordini Dinastici della Real Casa di Savoia. Brescia 1985. - Bascapé, Giacomo C.: Gli Ordini Cavallereschi in Italia - Storia e Diritto. Mailand 1992. S. 319ff. - Ferri, Fabrizio: Ordini Cavallereschi e Decorazioni in Italia. Modena 1995. S. 243ff. - Laureau, Gérard: L'Ordre des Saints Maurice et Lazare. Unveröffentlichtes Manuskript. Straßburg ohne Jahr.)
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