KÖNIGREICH SCHWEDEN
KÖNIGREICH SCHWEDEN
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R 2 II Selten von diesem Hersteller! - Die schwedischen Johanniter gehörten nach der Reformation zur evangelisch-lutherischen Ballei Brandenburg und trugen deren Insignien. 1920 reorganisierte König Gustaf V. (1858-1950, reg. seit 1907) den Orden und gründete mit 54 Rittern die Schwedische Genossenschaft unter dem Protektorat der schwedischen Krone; erster Kommendator wurde Walther Graf von Hallwyl (1839-1921). 1930 wurde die königliche Zustimmung bei Neuaufnahmen verpflichtend. Nach dem Zweiten Weltkrieg erklärte sich die Genossenschaft als Johanniterorden in Schweden für unabhängig. Da König Gustaf VI. Adolf (1882-1973, reg. seit 19) das Amt des Ordensmeisters ablehnte, aber das Protektorat übernahm, wurde 1951 festgelegt, daß der jeweilige Kommendator den Orden leiten sollte. Bis dahin nutzten die Ritter die Insignien der Ballei Brandenburg; anschließend wurden neue Abzeichen mit den Wasa-Garben statt des brandenburgischen Adlers eingeführt. Der Orden kennt zwei Grade: Ritter und Rechtsritter (mit schwedischer Krone über dem Kreuz).
Im Jahre 2012 erwarb das 1921 gegründete Atelier Borgila AB den Ordenshersteller C. F. Carlman AB und fertigt seither die schwedischen Ordensinsignien für die schwedische Ordenskanzlei Kungl. Maj:ts Orden.
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