Auktion 397
·
Los 2182
Auktion 397
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Los 2182
Auktion 397
·
Los 2182
14.11.2023
Beendet
GRIECHISCHE MÜNZEN
·
MACEDONIA
KÖNIGREICH. Philippos II., 359-336 v. Chr. AV-Stater, 340/328 v. Chr., Pella;
Versteigert
14.11.2023
Beendet
GRIECHISCHE MÜNZEN
·
MACEDONIA
KÖNIGREICH. Philippos II., 359-336 v. Chr. AV-Stater, 340/328 v. Chr., Pella;
Schätzpreis : 1.500 €
Zuschlag
1.700 €
Meine Notizen
Beschreibung
KÖNIGREICH. Philippos II., 359-336 v. Chr. AV-Stater, 340/328 v. Chr., Pella; 8,58 g Apollokopf r. mit Lorbeerkranz//Biga r., darunter Blitz. Le Rider 78.
Gutes sehr schön
Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 257, Osnabrück 2014, Nr. 8143.
Philipp II., der Vater Alexanders des Großen, gelangte 359 v. Chr. an die Regierung. Bald nach seinem Regierungsantritt gelang es ihm, das gold- und silberreiche Pangaiongebiet unter seine Kontrolle zu bringen, dessen Jahresertrag 1000 Talente betrug und ihm die Ausprägung der schönen Goldstatere, in der Antike Philippeioi genannt, ermöglichte. Die Vorderseite unseres Stückes zeigt den Kopf Apolls, des delphischen Gottes, zu dem Philippos eine besondere Beziehung hatte. Im 3. Heiligen Krieg hatte Philipp sich gegen die Phoker gewandt, welche die Tempelschätze in Delphi geraubt hatten. Die Rückseite spielt auf einen Sieg Philipps 356 v. Chr. bei den Olympischen Spielen an (siehe Plutarch, Alex. 3,8.). Indem Philippos II. auf diesem Stück sowohl eine Verbindung zu Delphi als auch zu Olympia schuf, zwei Orten, die allen Griechen heilig waren, brachte er auch sein panhellenisches politisches Programm zum Ausdruck. Der Philippeios war eine der "Weltmünzen" der Antike.
Gutes sehr schön
Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 257, Osnabrück 2014, Nr. 8143.
Philipp II., der Vater Alexanders des Großen, gelangte 359 v. Chr. an die Regierung. Bald nach seinem Regierungsantritt gelang es ihm, das gold- und silberreiche Pangaiongebiet unter seine Kontrolle zu bringen, dessen Jahresertrag 1000 Talente betrug und ihm die Ausprägung der schönen Goldstatere, in der Antike Philippeioi genannt, ermöglichte. Die Vorderseite unseres Stückes zeigt den Kopf Apolls, des delphischen Gottes, zu dem Philippos eine besondere Beziehung hatte. Im 3. Heiligen Krieg hatte Philipp sich gegen die Phoker gewandt, welche die Tempelschätze in Delphi geraubt hatten. Die Rückseite spielt auf einen Sieg Philipps 356 v. Chr. bei den Olympischen Spielen an (siehe Plutarch, Alex. 3,8.). Indem Philippos II. auf diesem Stück sowohl eine Verbindung zu Delphi als auch zu Olympia schuf, zwei Orten, die allen Griechen heilig waren, brachte er auch sein panhellenisches politisches Programm zum Ausdruck. Der Philippeios war eine der "Weltmünzen" der Antike.
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Informationen zu Los 2182 aus Auktion 397
| Nominal/Jahr | AV-Stater, 340/328 v. Chr., |
|---|---|
| Münzstätte | Pella; |
| Gewicht | 8,58 g |
| Zitate | Le Rider 78 |