ERZBISTUM Anonym, 13. Jahrhundert. Denar
ERZBISTUM Anonym, 13. Jahrhundert. Denar
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Description
Von größter Seltenheit. Sehr schön Cappe hatte hinter dem vorliegenden Denar eine Prägung der Äbtissin Gertrud (1233-1270) aus Quedlinburg vermutet (Cappe, H. P.: Beschreibung der Münzen des vormaligen kaiserlichen freien weltlichen Stifts Quedlinburg, Dresden 1851, S. 53) und den dargestellten Heiligen als St. Servatius gedeutet. Bereits Friedensburg hatte die Vermutung geäußert, es könne sich hierbei um einen Magdeburger Denar handeln (Friedensburg, F.: Zur Magdeburgischen Münzkunde, in: BMF 55 (1920), S. 97-108, Nr. 7). Dies wurde durch H.-D. Dannenberg aufgrund stilistischer Verbindungen zu den älteren magdeburgischen Denaren und der Darstellung des anhaltischen Schildes bestätigt. Der Typ, von dem Dannenberg nur ein Exemplar kannte, wird den Magdeburger "Buchstabenpfennigen" zugeordnet (vgl. Dannenberg, H.-D.: Die Denare der Nachbarn Brandenburgs. Anhalt / Sachsen-Wittenberg / Magdeburg, Berlin 2000, S. 170-177).
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Information for lot 2036 from Auction 143
| Nominal/Year | Denar |
|---|---|
| Rarity | Von größter Seltenheit. |
| Quotes | Cappe 124; Dannenberg Ma 8; Slg. Hauswaldt - |