STADT Unter Schweden. Gustav II. Adolf, 1631-1632. 2 Dukaten 1631.
STADT Unter Schweden. Gustav II. Adolf, 1631-1632. 2 Dukaten 1631.
Estimated price : €15,000
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Description
GOLD. Von allergrößter Seltenheit. Attraktives Exemplar, sehr schön-vorzüglich/vorzüglich Exemplar der Slg. J. F. H. Oldenburg, Auktion Bukowski 113, Stockholm 1898, Nr. 952; der Slg. Dr. Ludwig Belli, A. S. Rosenberg/S. Schott-Wallerstein, Frankfurt/Main 1904, Nr. 525 und der Slg. Lars Emil Bruun, Teil 1, Auktion Adolph Hess Nachfolger 151, Frankfurt/Main 1914, Nr. 956. Erworben aus der Slg. P. O. Nordin, Paris, Auktion Münzen und Medaillen AG 80, Basel 1994, Nr. 9.
Am 14. Dezember 1631 zog Gustav II. Adolf prunkvoll in die Stadt Mainz ein, die am Vortag kapituliert hatte. Der König feierte Weihnachten und Neujahr in Mainz und zog erst am 9. Januar 1632 in Richtung Hanau weiter. Während seines kurzen Aufenthalts begann in der Mainzer Münze die Prägung von Goldmünzen im Namen des schwedischen Königs. Sie zeigen das Brustbild Gustav II. Adolfs, dessen Gesicht dem Beschauer der Münze zugewandt ist. Stempelschneider dieses ausdrucksvollen Porträts war der berühmte - auch in Frankfurt tätige - Künstler Lorenz Schilling. Bei genauer Betrachtung ist am Abschnitt des Brustbildes die Signatur HA zu sehen, mit der Hans Jakob Ayrer zeichnete, der Sohn des verantwortlichen Münzmeisters Daniel Ayrer, dessen Zeichen, der Merkustab, am Anfang der Vorderseitenlegende steht. Es ist nicht geklärt, weshalb sich die Signatur des Sohnes auf dem Stück befindet. Hans Jakob folgte seinem Vater nach dessen Tod im April 1632 als Münzmeister nach. Bereits Anfang 1633 wurde er von den schwedischen Behörden durch Benedikt Steffen ersetzt.
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Information for lot 7040 from Auction 219
| Nominal/Year | 2 Dukaten 1631. |
|---|---|
| Rarity | Von allergrößter Seltenheit. |
| Quotes | Ahlström 1 (XR); Fb. 1920 (dort unter Nürnberg); Slg. Walther -; Hagander 114 |