STADT Reichstaler o. J. (1712), Augsburg,
STADT Reichstaler o. J. (1712), Augsburg,
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Description
Von großer Seltenheit. Prachtexemplar. Späterer Abschlag von den Originalstempeln. Feine Patina, mit dem üblichen kleinen Stempelriß, fast Stempelglanz Der Stadt Memmingen, an der bedeutenden Handelsstraße Innsbruck - Ulm gelegen, stand seit dem 14. Jahrhundert als wichtige Einnahme der Salzzoll zu. Dieses Recht wurde der Stadt 1553 von Kaiser Ferdinand I. nochmals bestätigt. Im Gegenzug mußte Memmingen bei jedem Thronwechsel dem neuen Kaiser einen sogenannten Lehenstaler in Gold zukommen lassen. In der Urkunde von 1553, die Elisabeth Nau auszugsweise publizierte, heißt es, die Stadt solle "ain gantzen guldin Lehenpfennig, wellcher zwelff ungerisch guldin oder ducaten, unnd darunter nit wegen unnd auff der ainen seitten dess regierennden Herren von Österreichs Pultnuss, wappen unnd namen haben, dergleichen auff der andern seiten der Statt Memingen wapen und darauff die Uberschrift Munus Reipublicae Memingensis" zahlen. Der Memminger Lehenstaler mit dem Porträt Karls VI. gehört zu den schönsten und begehrtesten oberschwäbischen Münzen des 18. Jahrhunderts. Nau machte darauf aufmerksam, daß es sich bei den Exemplaren mit Stempelriß auf der Wappenseite - wie dem vorliegenden Exemplar - um spätere Abschläge von den Originalstempeln handelt.
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Information for lot 4482 from Auction 122
| Nominal/Year | Reichstaler o. J. (1712), |
|---|---|
| Mint | Augsburg, |
| Rarity | Von großer Seltenheit. Prachtexemplar. |
| Quotes | Dav. 2447; Forster 381; Nau 23 |