MITTELALTER UND NEUZEIT - ALLGEMEIN SPIEß, J.J.
MITTELALTER UND NEUZEIT - ALLGEMEIN SPIEß, J.J.
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Der vorliegende Band I blieb der einzige der Publikation "Kleine Beiträge zur Aufnahme und Ausbreitung der Münzwissenschaft", Weiteres ist nicht mehr erschienen.
Johann Jakob Spieß (auch Spiess oder Spies, * 1730 in Ettenstatt, Mittelfranken, † 1814 in Ansbach), "hochfürstlicher Brandenburgischer Stiftskaplan und Ehegerichtsassessor", fungierte in der Residenzstatt Ansbach ebenfalls als Bibliothekar und Kustos ("Münzkabinettsaufseher") der markgräflichen numismatischen Sammlung (Georg Christoph Hamberger/Johann Georg Meusel, Das gelehrte Teutschland oder Lexicon der jetztlebenden teutschen Schriftsteller, Dritter Band [4. Auflage], Lemgo 1784, S. 581). Er verfasste diverse numismatische Arbeiten, von denen die von 1768 bis 1774 meist in wöchentlichen Abständen publizierten Brandenburgischen Münzbelustigungen sein Hauptwerk darstellen.
Johann Jakobs Bruder Philipp Ernst Spieß (* 1734 in Ettenstadt, † 1794 in Bayreuth) diente ebenfalls dem dem markgräflichem Hause, zunächst als als Soldat und Offizier, später als "Hochfürstlich-Brandenburgischer würklicher Regierungs-Rath und vorderster Geheimer Archivar zu Plassenburg". In letzterer Eigenschaft erstellte er zahlreiche historische Veröffentlichungen.