Auktion 397
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Los 2787
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Los 2787
Auktion 397
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Los 2787
14.11.2023
Beendet
RÖMISCHE MÜNZEN
·
MÜNZEN DER RÖMISCHEN KAISERZEIT
Antoninus IV. Elagabal, 218-222. AV-Aureus, 220/222, Rom;
Versteigert
14.11.2023
Beendet
RÖMISCHE MÜNZEN
·
MÜNZEN DER RÖMISCHEN KAISERZEIT
Antoninus IV. Elagabal, 218-222. AV-Aureus, 220/222, Rom;
Schätzpreis : 5.000 €
Zuschlag
19.500 €
Meine Notizen
Beschreibung
Antoninus IV. Elagabal, 218-222. AV-Aureus, 220/222, Rom; 6,40 g Drapierte Büste r. mit Lorbeerkranz//Der mit einem Adler geschmückte Stein von Emesa in Quadriga l., davor Stern. RIC 61 d; BMC 197; Coh. 18; Calicó 2988 a.
Von großer Seltenheit. Fassungsspuren, gutes sehr schön
Exemplar der Sammlung Maître Robert Schuman (1953-2022).
Exemplar der Auktion NAC 8, Zürich 1995, Nr. 892.
Varius Avitus Bassianus, als Kaiser Marcus Aurelius Antoninus, wurde vom Priester des Elagabal von Emesa zum römischen Kaiser und brachte seinen Gott, einen heiligen Stein, mit nach Rom. Erst im vierten Jahrhundert, lange nach seinem Tod, wurde auch der Kaiser als Elagabal bezeichnet (in der Historia Augusta und bei Aurelius Victor). Der eigenwillige Kaiser brachte u. a. durch seine Religionspolitik, die den Elagabalkult mit der römischen Religion zu verschmelzen versuchte, die konservativen Kreise Roms gegen sich auf. Insbesondere seine Heirat mit der zur Keuschheit verpflichteten Vestalin Julia Aquilia Severa sorgte für Unmut. Seine Großmutter Julia Maesa sorgte für die Ernennung des Severus Alexander zum Caesar, der dem von meuternden Soldaten ermordeten Kaiser Marcus Aurelius Antoninus bzw. Elagabal als Kaiser nachfolgte. Der auf dem Revers des Stückes dargestellte heilige Stein Elagabal wurde nach dem Tod des Kaisers nach Emesa zurückgebracht.
Von großer Seltenheit. Fassungsspuren, gutes sehr schön
Exemplar der Sammlung Maître Robert Schuman (1953-2022).
Exemplar der Auktion NAC 8, Zürich 1995, Nr. 892.
Varius Avitus Bassianus, als Kaiser Marcus Aurelius Antoninus, wurde vom Priester des Elagabal von Emesa zum römischen Kaiser und brachte seinen Gott, einen heiligen Stein, mit nach Rom. Erst im vierten Jahrhundert, lange nach seinem Tod, wurde auch der Kaiser als Elagabal bezeichnet (in der Historia Augusta und bei Aurelius Victor). Der eigenwillige Kaiser brachte u. a. durch seine Religionspolitik, die den Elagabalkult mit der römischen Religion zu verschmelzen versuchte, die konservativen Kreise Roms gegen sich auf. Insbesondere seine Heirat mit der zur Keuschheit verpflichteten Vestalin Julia Aquilia Severa sorgte für Unmut. Seine Großmutter Julia Maesa sorgte für die Ernennung des Severus Alexander zum Caesar, der dem von meuternden Soldaten ermordeten Kaiser Marcus Aurelius Antoninus bzw. Elagabal als Kaiser nachfolgte. Der auf dem Revers des Stückes dargestellte heilige Stein Elagabal wurde nach dem Tod des Kaisers nach Emesa zurückgebracht.
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Informationen zu Los 2787 aus Auktion 397
| Nominal/Jahr | AV-Aureus, 220/222, |
|---|---|
| Münzstätte | Rom; |
| Seltenheit | Von großer Seltenheit. |
| Gewicht | 6,40 g |
| Zitate | RIC 61 d; BMC 197; Coh. 18; Calicó 2988 a |