eLive Auction 93
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Lot 460
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Lot 460
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Lot 460
20 Jul 2026
11:00 am
RÖMISCHE MÜNZEN
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MÜNZEN DER RÖMISCHEN KAISERZEIT
Maximianus I., 285-305. AR-Argenteus, 295/296, Treveri, 2. Emission;
20 Jul 2026
11:00 am
RÖMISCHE MÜNZEN
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MÜNZEN DER RÖMISCHEN KAISERZEIT
Maximianus I., 285-305. AR-Argenteus, 295/296, Treveri, 2. Emission;
My notes
Description
Maximianus I., 285-305. Õ-Argenteus, 295/296, Treveri, 2. Emission; 2,43 g Kopf r. mit Lorbeerkranz//Vier Kaiser opfern vor Mauerring. Gautier 44; RIC 110 b. Dazu: Ein Argenteus des Maximianus II. Galerius (Gautier 39; RIC 105 b).
2 Stück. Dunkle Tönung, etwas korrodiert, fast sehr schön und dunkle Tönung, min. korrodiert, sehr schön
Exemplare der Sammlung Carl Friedrich Zschucke, eLive Premium Auction Fritz Rudolf Künker 435, Osnabrück 2025, Nr. 9442 und 9488.
Datierung und Emissionzuweisung nach Gautier. Nach Schulten ist der Typus der dritten Emission der Münzstätte Trier zuzuweisen und im Sommer/Herbst 294 zu verorten.
Der Argenteus wurde im Zuge der Währungsreform Diocletians im Jahr 294 eingeführt und erst unter Constantin I. 320 (möglicherweise aber auch erst in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts) durch die Siliqua ersetzt. Das innovative Motiv der vier gemeinsam opfernden Herrscher vermittelte auf den ersten Argentei die einträchtige Regentschaft im neu eingerichteten System der Tetrarchie. Gautier (Le monnayage en argent de la réforme de Dioclétien (294-312 p.C.), 2021, S. 36) bemerkt, dass die Tetrarchen dabei wie bei der Porphyrgruppe am Markusdom in einer hierarchischen Ordnung aufgestellt sind: die höherrangigen Augusti im Vordergrund und dahinter ihre Caesares. Das Motiv steht wahrscheinlich im Zusammenhang mit dem militärischen Erfolg Diocletians und Galerius' über die Sarmaten. Die Architektur im Bildhintergrund könnte daher auf ein Kastel verweisen (Stoll, R., Die Münzstätte der römischen Kaiser von Trier, 2000, S. 22).
2 Stück. Dunkle Tönung, etwas korrodiert, fast sehr schön und dunkle Tönung, min. korrodiert, sehr schön
Exemplare der Sammlung Carl Friedrich Zschucke, eLive Premium Auction Fritz Rudolf Künker 435, Osnabrück 2025, Nr. 9442 und 9488.
Datierung und Emissionzuweisung nach Gautier. Nach Schulten ist der Typus der dritten Emission der Münzstätte Trier zuzuweisen und im Sommer/Herbst 294 zu verorten.
Der Argenteus wurde im Zuge der Währungsreform Diocletians im Jahr 294 eingeführt und erst unter Constantin I. 320 (möglicherweise aber auch erst in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts) durch die Siliqua ersetzt. Das innovative Motiv der vier gemeinsam opfernden Herrscher vermittelte auf den ersten Argentei die einträchtige Regentschaft im neu eingerichteten System der Tetrarchie. Gautier (Le monnayage en argent de la réforme de Dioclétien (294-312 p.C.), 2021, S. 36) bemerkt, dass die Tetrarchen dabei wie bei der Porphyrgruppe am Markusdom in einer hierarchischen Ordnung aufgestellt sind: die höherrangigen Augusti im Vordergrund und dahinter ihre Caesares. Das Motiv steht wahrscheinlich im Zusammenhang mit dem militärischen Erfolg Diocletians und Galerius' über die Sarmaten. Die Architektur im Bildhintergrund könnte daher auf ein Kastel verweisen (Stoll, R., Die Münzstätte der römischen Kaiser von Trier, 2000, S. 22).
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Information for lot 460 from eLive Auction 93
| Nominal/Year | AR-Argenteus, 295/296, |
|---|---|
| Mint | Treveri, 2. Emission; |
| Weight | 2,43 g |
| Unique quantity | 2 Stück. |