eLive Auction 93
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Lot 490
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Lot 490
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Lot 490
20 Jul 2026
11:00 am
RÖMISCHE MÜNZEN
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MÜNZEN DER RÖMISCHEN KAISERZEIT
Vetranio, 350. Æ-Centenionalis, 350, Siscia, 3. Offizin;
20 Jul 2026
11:00 am
RÖMISCHE MÜNZEN
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MÜNZEN DER RÖMISCHEN KAISERZEIT
Vetranio, 350. Æ-Centenionalis, 350, Siscia, 3. Offizin;
My notes
Description
Vetranio, 350. Æ-Centenionalis, 350, Siscia, 3. Offizin; 2,43 g Drapierte Büste r. mit Lorbeerkranz//Kaiser steht l. mit Labarum und Speer. RIC 294.
R Hübsche Patina, min. korrodiert, sehr schön-vorzüglich
Erworben im Online-Shop der Firma cgb.fr (brm_199088), Paris.
Im Jahr 350 usurpierte Magnentius gegen Kaiser Constans. Nachdem dieser ermordet wurde, beanspruchte Magnentius neben der Oberhoheit über Gallien auch diejenige über Italien. In Reaktion auf diese Ereignisse wurde der magister militum der illyrischen Truppen, Vetranio, von diesen zum Gegenkaiser akklamiert. Der Kirchenhistoriker Philostorg macht die Kaiserschwester Constantina für diese Erhebung verantwortlich. Der verbliebene Kaiser Constantius II. soll Vetranio dadurch anerkannt haben, dass er ihm ein Diadem zukommen lassen hat. Vetranio verhandelte allerdings mit Constantius II. und Magnentius gleichermaßen. Bei einer Konferenz in Herakleia im Spätsommer des Jahres 350 bemühten sich die beiden Usurpatoren um die Anerkennung des Kaisers als legitime Mitregenten. Constantius II. zog stattdessen gegen Vetranio. Sie stießen bei Naissus aufeinander, die Truppen des Vetranio wurden durch Geldgeschenke zur Illoyalität bewegt und der Gegenkaiser entmachtet. Bleckmann, B., Constantina, Vetranio und Gallus Caesar, in: Chiron 24 (1970), S. 29–68.
R Hübsche Patina, min. korrodiert, sehr schön-vorzüglich
Erworben im Online-Shop der Firma cgb.fr (brm_199088), Paris.
Im Jahr 350 usurpierte Magnentius gegen Kaiser Constans. Nachdem dieser ermordet wurde, beanspruchte Magnentius neben der Oberhoheit über Gallien auch diejenige über Italien. In Reaktion auf diese Ereignisse wurde der magister militum der illyrischen Truppen, Vetranio, von diesen zum Gegenkaiser akklamiert. Der Kirchenhistoriker Philostorg macht die Kaiserschwester Constantina für diese Erhebung verantwortlich. Der verbliebene Kaiser Constantius II. soll Vetranio dadurch anerkannt haben, dass er ihm ein Diadem zukommen lassen hat. Vetranio verhandelte allerdings mit Constantius II. und Magnentius gleichermaßen. Bei einer Konferenz in Herakleia im Spätsommer des Jahres 350 bemühten sich die beiden Usurpatoren um die Anerkennung des Kaisers als legitime Mitregenten. Constantius II. zog stattdessen gegen Vetranio. Sie stießen bei Naissus aufeinander, die Truppen des Vetranio wurden durch Geldgeschenke zur Illoyalität bewegt und der Gegenkaiser entmachtet. Bleckmann, B., Constantina, Vetranio und Gallus Caesar, in: Chiron 24 (1970), S. 29–68.
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Information for lot 490 from eLive Auction 93
| Nominal/Year | Æ-Centenionalis, 350, |
|---|---|
| Mint | Siscia, 3. Offizin; |
| Rarity | R |
| Weight | 2,43 g |
| Quotes | RIC 294 |