Ahmad I. ibn Murâd III., 1012-1026 H./1603-1617 AD. Tunesien, Goldmünzen
Ahmad I. ibn Murâd III., 1012-1026 H./1603-1617 AD. Tunesien, Goldmünzen
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GOLD. Unikum von großer geldgeschichtlicher Bedeutung. Sehr schön Zu den Grundzügen osmanischer Münzgeschichte bis zu Sulaymân II. gehört das zähe Festhalten an einem Rechnungs- und Zahlungswesen, das auf nur einem Silbernominal und einem Goldnominal aufbaut. In diesem Grundatz wich das Osmanische Reich sowohl von seinem safawidischen wie auch europäischen Nachbarn ab. Ob bei dieser bis heute einzigen bekannten Ausnahme der Prägung eines Viertelsultanis in Tünis venezianische Vierteldukaten Pate standen, oder aber ältere landestypische Traditionen ist noch ungeklärt. Der Herrschaftsbereich der Aghlabiden in Tunesien und Sizilien war die erste Region der islamischen Welt, in der mit Vierteldinaren kleine Goldmünzen zur Verfügung standen und zudem ein am Gold orientierter Rechnungsdirham zu einem Zehntel Dinar eingeführt worden war. Bis zum Ende der Hafsidenherrschaft 1574 hatte es kleine Goldnominale in Tunis gegeben. Daher mag es einer Forderung der Kairouaner Rechtsgelehrten an die osmanische Verwaltung entsprochen haben, der Bevölkerung weiterhin kleine Goldeinheiten zur Verfügung zu stellen. Die Herrschaftsübergang von den osmanischen Pashas an die Days von Tunis in den 1590er Jahren stellte sicher eine Stärkung der lokalen Traditionen dar.
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| Rarity | Unikum von großer geldgeschichtlicher Bedeutung. |
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