DANZIG Stadt. Goldmedaille zu 7 Dukaten 1677,
DANZIG Stadt. Goldmedaille zu 7 Dukaten 1677,
Estimated price : €20,000
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GOLD. Von großer Seltenheit. Prachtexemplar. Winz. Randverprägung, vorzüglich-Stempelglanz Das auf dieser prächtigen Goldmedaille abgebildete Oberhaupt der Stadt Danzig, König Johann III. Sobieski, gehörte zu den interessantesten Persönlichkeiten unter den polnischen Königen. Er heiratete die auf der Medaille dargestellte französische Adelstochter Maria Kasimira de la Grange d'Arquien und galt dadurch zunächst als treuer Parteigänger Frankreichs gegen Kaiser Leopold I. und Brandenburg. Durch dieses Bündnis machte er sich Hoffnungen auf die Rückeroberung Ostpreußens und auf den Erwerb der Stefanskrone. Als sich Frankreich seinerseits der Hohen Pforte sowie Brandenburg diplomatisch annäherte, wechselte Sobieski enttäuscht die Fronten und vereinbarte 1683 mit Habsburg einen militärischen Beistandspakt. Noch im selben Jahr mußte der polnische König seine vertraglichen Pflichten erfüllen. Die polnisch-litauische Armee hatte maßgeblichen Anteil am Sieg über die Türken in der Schlacht am Kahlenberg am 12. September 1683. Johann schloß sich 1684 der von Leopold I., dem Papst und Venedig gegründeten Heiligen Liga für den ewigen Frieden an, der 1686 auch Rußland beitrat. Allerdings konnte die Bedrohung durch die Türken endgültig erst im Frieden von Karlowitz vom 26. Januar 1699 beseitigt werden. Im Gegensatz zu diesen außerordentlichen außenpolitischen Erfolgen des Königs waren die inneren Verhältnisse des Landes von ständigen Auseinandersetzungen zwischen den Ständen untereinander und mit der Krone geprägt.
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Information for lot 2189 from Auction 87
| Nominal/Year | Goldmedaille zu 7 Dukaten 1677, |
|---|---|
| Rarity | Von großer Seltenheit. Prachtexemplar. |
| Quotes | Dutkowski/Suchanek 588 a; H.-Cz. 2427 |