POMMERN-STETTIN, HERZOGTUM Philipp II., 1606-1618. Dreifacher Reichstaler 1617, Stettin,
POMMERN-STETTIN, HERZOGTUM Philipp II., 1606-1618. Dreifacher Reichstaler 1617, Stettin,
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Description
Von allergrößter Seltenheit. Vermutlich 2. bekanntes Exemplar. Herrliche Patina, kl. Randfehler, sehr attraktives, fast vorzügliches Exemplar In der Slg. Pogge war dieser Typ nur als Doppeltaler vorhanden (Nr. 957).
Philipp wurde am 29. Juli 1573 in Neuenkamp, dem späteren Franzburg, in Vorpommern als ältester Sohn Herzog Bogislaws XIII. und dessen erster Gemahlin Clara von Braunschweig geboren. Er wuchs in Barth, der kleinen Residenz seines Vaters, auf. Philipp genoß als Kind und Jugendlicher die damals übliche Bildung eines deutschen Fürstensohns der Spätrenaissance, doch gingen seine künstlerischen und wissenschaftlichen Interessen bald über das gewöhnliche Maß hinaus. Bereits mit zwölf Jahren besaß er eine eigene Sammlung von Büchern und Bildern. Gemäß den Sitten seiner Zeit unternahm er zahlreiche Kavalierstouren, die ihn in viele europäische Länder und die dortigen Fürstenhöfe führten. Einen zweijährigen Aufenthalt in Italien mußte er schließlich 1598 vorzeitig abbrechen, da seine Mutter schwer erkrankt war. 1603 wurde sein Vater nach dem Tod Herzog Barnims X. (XII.) regierender Herzog im Teilherzogtum Pommern-Stettin und übertrug Philipp die Statthalterschaft. Nachdem Bogislaw XIII. im Jahr 1606 gestorben war, übernahm Philipp die Regierung im Stettiner Herzogtum eigenständig. Im Jahr 1607 heiratete er Sophia von Schleswig-Holstein-Sonderburg. Die Ehe blieb allerdings, wie alle anderen der letzten Generation der pommerschen Herzöge, kinderlos. Nach dem Tod von Philipps Bruder Bogislaw XIV., dem letzten männlichen Angehörigen, erlosch das Greifenhaus im Jahre 1637.
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Information for lot 251 from Auction 180
| Nominal/Year | Dreifacher Reichstaler 1617, |
|---|---|
| Mint | Stettin, |
| Rarity | Von allergrößter Seltenheit. Vermutlich 2. bekanntes Exemplar. |
| Quotes | Dav. 7227; Hildisch 100; Slg. Whiting - |