Auction 442
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Lot 152
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Lot 152
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Lot 152
23 Jun 2026
12:00 pm
DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN
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BRANDENBURG-PREUSSEN
PREUSSEN, KÖNIGREICH Friedrich Wilhelm IV., 1840-1861. Silbermedaille o. J. (1846),
23 Jun 2026
12:00 pm
DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN
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BRANDENBURG-PREUSSEN
PREUSSEN, KÖNIGREICH Friedrich Wilhelm IV., 1840-1861. Silbermedaille o. J. (1846),
My notes
Description
PREUSSEN, KÖNIGREICH Friedrich Wilhelm IV., 1840-1861. Silbermedaille o. J. (1846), von Chr. Pfeuffer, auf die Uraufführung der "Antigone" des Sophokles durch Felix Mendelssohn-Bartholdy in Berlin. Büste des Sophokles r. mit Haarreif, umher griechische Umschrift in zwei Zeilen, unten geflügeltes Wesen, halb Mensch, halb Vogel, das eine Doppelflöte bläst//Antigone, die einen Opferkrug auf ihrem Kopf trägt, schreitet l. an einen Altar, daneben Säule mit Statuette, umher Efeukranz, belegt mit vier Medaillons, auf denen eine Maske, die Köpfe Mendelssohn-Bartoldys und Ludwig Tiecks sowie Musikinstrumente (Harfe und Flöte) zu sehen sind. 63,13 mm; 144,71 g. Niggl 1303; Sommer P 72.
In Silber von großer Seltenheit. Prachtexemplar. Herrliche Patina, fast Stempelglanz
Bestand Hohenzollernmuseum Schloss Monbijou, Berlin (HM 1045, MKB 1768). Aus dem Nachlass König Friedrich Wilhelms IV.
Klaus Sommer bemerkt zu dieser Medaille: "Die Idee, den antiken Stoff zu vertonen, stammt von Friedrich Wilhelm IV. Auf Vorschlag Ludwig Tiecks wurde Mendelssohn-Bartholdy mit dieser Aufgabe betraut, Tieck half bei der Inszenierung mit. Innerhalb von nur 11 Tagen hatte Mendelssohn-Bartholdy die Musik geschrieben. Die Uraufführung fand in einem kleinen, privaten Kreis in Potsdam und am 28. Oktober 1841 vor geladenem Publikum in Berlin statt. Die ersten öffentlichen Aufführungen folgten am 5. März 1842 in Leipzig und am 13. April 1842 in Berlin. Trotz des anfänglichen Beifalls konnte sich das Stück nicht durchsetzen."
Nach den Akten des ehemaligen Stempelarchivs der Berliner Münze wurde diese Medaille im Jahr 1846 geprägt (vgl. GN 307, S. 402 Anm. 50), Klaus Sommer hatte sie noch 1841 datiert.
In Silber von großer Seltenheit. Prachtexemplar. Herrliche Patina, fast Stempelglanz
Bestand Hohenzollernmuseum Schloss Monbijou, Berlin (HM 1045, MKB 1768). Aus dem Nachlass König Friedrich Wilhelms IV.
Klaus Sommer bemerkt zu dieser Medaille: "Die Idee, den antiken Stoff zu vertonen, stammt von Friedrich Wilhelm IV. Auf Vorschlag Ludwig Tiecks wurde Mendelssohn-Bartholdy mit dieser Aufgabe betraut, Tieck half bei der Inszenierung mit. Innerhalb von nur 11 Tagen hatte Mendelssohn-Bartholdy die Musik geschrieben. Die Uraufführung fand in einem kleinen, privaten Kreis in Potsdam und am 28. Oktober 1841 vor geladenem Publikum in Berlin statt. Die ersten öffentlichen Aufführungen folgten am 5. März 1842 in Leipzig und am 13. April 1842 in Berlin. Trotz des anfänglichen Beifalls konnte sich das Stück nicht durchsetzen."
Nach den Akten des ehemaligen Stempelarchivs der Berliner Münze wurde diese Medaille im Jahr 1846 geprägt (vgl. GN 307, S. 402 Anm. 50), Klaus Sommer hatte sie noch 1841 datiert.
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Information for lot 152 from Auction 442
| Nominal/Year | Silbermedaille o. J. (1846), |
|---|---|
| Rarity | In Silber von großer Seltenheit. Prachtexemplar. |
| Quotes | Niggl 1303; Sommer P 72 |