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Eva. Tragbare, einseitige Bronzegußmedaille 1927

MEDAILLEN
AKT UND EROS IN DER NUMISMATIK, Biblische und christliche Traditionen

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Номер лота 8215




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Eva.
Tragbare, einseitige Bronzegußmedaille 1927, von Albert Allmann, auf den Münchner Gauklertag. DER GAUKLERTAG – 1927; eine nackte Schlangentänzerin wird von einer Schlange umringelt, die ein Hütchen mit Luftschlangen auf ihrem Kopf trägt; links von den Füßen der Tänzerin die Signatur ALLMANN. 82,30 mm; 78,24 g.


Fast gußfrisch

Exemplar der Auktion Teutoburger Münzauktion 66, Borgholzhausen 2012, Nr. 4443.

Der Gauklertag war eine Erfindung junger Münchner Künstler, den Studenten und Professoren der Kunstakademie, die 1903 den Gauklerverein gegründet hatten, zum ersten Mal 1904 im Schwabinger Brauereifestsaal veranstalteten. Nach dem 1. Weltkrieg fanden die Gauklerbälle im Löwenbräukeller statt. 1924 konnte der Gauklerverein den 20. Gauklertag feiern. Höhepunkt dieser Gauklerfeste war der mitternächtliche Auftritt von Artisten des Zirkus Krone. 1931 wurde Karl Krone zum Ehrengaukler ernannt. Münchner Künstler, darunter auch Albert Allmann, schufen kunstvolle Einladungen und Medaillen für den Gauklertag. Nach dem 2. Weltkrieg konnte der Gauklerball nur kurzfristig in den Jahren nach 1983 belebt werden. 2001 wurde ein neuer Versuch gestartet, wieder neue Gauklerbälle in München zu veranstalten.