Spring Auction Sale 441
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Lot 4035
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Lot 4035
19 Mar 2026
9:00 am
NACHLASS DER HERZÖGE IN BAYERN
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RUSSLAND
RUSSISCHES REICH (BIS 1917)
Sold
19 Mar 2026
9:00 am
NACHLASS DER HERZÖGE IN BAYERN
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RUSSLAND
RUSSISCHES REICH (BIS 1917)
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Description
RUSSISCHES REICH (BIS 1917) Kaiserlicher Orden des hl. Fürsten Alexander Newsky [Имперáторский орден Свяатого Князя Александра Невского] (1725). Medaillon-Ring zu einem gestickten Bruststern wohl aus dem 1. Quartal des 19. Jahrhunderts, Durchmesser 44,8 mm, Gold emailliert, min. Emaille-Abbruch am Rand, das Ordensmotto besetzt mit ca. 160 Diamantrosen und -splittern, Gesamtgewicht 11,6 g.
II Provenienz: Aus dem Nachlaß von Pius August Herzog in Bayern (1786-1837), an seinen Sohn Max Joseph Herzog in Bayern (1808-1888), weiter an dessen zweiten Sohn Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), weiter an dessen Erben.
Mit dem Vertag von Ried vom 8. Oktober 1813 trat das Königreich Bayern als erster Staat offiziell aus dem Rheinbund aus und wechselte in das Lager der gegen Napoleon gerichteten Alliierten, wobei der russische Kaiser Alexandr I. Pawlowitsch [Александр I Павлович] (1777-1825, reg. seit 1801) die zentrale diplomatische und militärische Rolle spielte. Dieser Vertag diente als Vorbild für ähnliche Verträge mit anderen Rheinbundstaaten. Pius August Herzog in Bayern diente zu dieser Zeit als General in der bayerischen Armee und war Teil des hochrangigen bayerischen Adels- und Offizierskorps, das den Seitenwechsel Bayerns politisch und militärisch absicherte. Im Herbst 1813 hielt er sich im Umfeld der alliierten Hauptquartiere auf, u. a. in Frankfurt am Main, einem wichtigen Treffpunkt der Koalitionsmächte. So verlieh ihm der russische Kaiser Alexandr I. kurz nach der Völkerschlacht bei Leipzig (16.-19. Oktober 1813) am 27. November 1813 in Frankfurt am Main persönlich den Kaiserlichen Orden des hl. Fürsten Alexander Newsky, den zweithöchsten russischen Orden, wohl in Brillanten, mit genau dem gestickten Bruststern, zu dem dieser Medaillon-Ring gehörte. Er erhielt ihn als Anerkennung für den Loyalitätswechsel des Königreichs Bayern und für die bedeutende Rolle von Herzog Pius August bei der Stabilisierung der neuen Allianz.
II Provenienz: Aus dem Nachlaß von Pius August Herzog in Bayern (1786-1837), an seinen Sohn Max Joseph Herzog in Bayern (1808-1888), weiter an dessen zweiten Sohn Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), weiter an dessen Erben.
Mit dem Vertag von Ried vom 8. Oktober 1813 trat das Königreich Bayern als erster Staat offiziell aus dem Rheinbund aus und wechselte in das Lager der gegen Napoleon gerichteten Alliierten, wobei der russische Kaiser Alexandr I. Pawlowitsch [Александр I Павлович] (1777-1825, reg. seit 1801) die zentrale diplomatische und militärische Rolle spielte. Dieser Vertag diente als Vorbild für ähnliche Verträge mit anderen Rheinbundstaaten. Pius August Herzog in Bayern diente zu dieser Zeit als General in der bayerischen Armee und war Teil des hochrangigen bayerischen Adels- und Offizierskorps, das den Seitenwechsel Bayerns politisch und militärisch absicherte. Im Herbst 1813 hielt er sich im Umfeld der alliierten Hauptquartiere auf, u. a. in Frankfurt am Main, einem wichtigen Treffpunkt der Koalitionsmächte. So verlieh ihm der russische Kaiser Alexandr I. kurz nach der Völkerschlacht bei Leipzig (16.-19. Oktober 1813) am 27. November 1813 in Frankfurt am Main persönlich den Kaiserlichen Orden des hl. Fürsten Alexander Newsky, den zweithöchsten russischen Orden, wohl in Brillanten, mit genau dem gestickten Bruststern, zu dem dieser Medaillon-Ring gehörte. Er erhielt ihn als Anerkennung für den Loyalitätswechsel des Königreichs Bayern und für die bedeutende Rolle von Herzog Pius August bei der Stabilisierung der neuen Allianz.
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