Auction 444
·
Lot 2755
Auction 444
·
Lot 2755
Auction 444
·
Lot 2755
25 Jun 2026
8:00 am
DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN
·
SACHSEN
SACHSEN, KURFÜRSTENTUM Johann Friedrich der Großmütige, 1532-1547. Silbergußmedaille 1537,
25 Jun 2026
8:00 am
DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN
·
SACHSEN
SACHSEN, KURFÜRSTENTUM Johann Friedrich der Großmütige, 1532-1547. Silbergußmedaille 1537,
My notes
Description
SACHSEN, KURFÜRSTENTUM Johann Friedrich der Großmütige, 1532-1547. Silbergußmedaille 1537, gefertigt um 1570-1580 aus der Spätzeit der Werkstatt von Hans Reinhart des Älteren (mit leicht veränderter Rückseite). Abraham legt seine linke Hand auf den knienden Isaak, in der Rechten Krummschwert, ein Engel fällt ihm in den Arm; im Vordergrund Holzbündel und Opfergefäß, r. Altar mit Jahreszahl, l. Widder, im Hintergrund l. Abraham und Isaak heranschreitend, r. Hirte mit Schafherde, dazwischen Bäume mit Astwerk//Die Kreuzigung Christi in reicher Figurendarstellung, im Hintergrund Gebäude. 68,92 mm; 54,08 g. Habich II, 1, vergl. 1984; Katz 141.
Von großer Seltenheit. Mit aufgelöteten Details. Felder altgeglättet, winz. Randfehler, vorzüglich
Exemplar der Sammlung Reinhard Laufen.
Exemplar der Auktion Heinz-W. Müller 76, Wuppertal 1993, Nr. 1651.
Auf diesem prächtigen Beispiel der deutschen Renaissancekunst werden die beiden bedeutendsten Ereignisse des Alten und des Neuen Testamentes dargestellt: Die Opferung Isaaks durch Abraham und die Kreuzigung Christi. Hans Reinhart der Ältere, in dessen Werkstatt die Medaille entstand, wurde um 1510 in Wittenberg geboren. Als Schüler von Lucas Cranach entwickelte sich der Künstler zu dem bedeutendsten Medailleur der sächsischen Renaissance. Der Einfluss Cranachs ist auf seinen Werken deutlich erkennbar. Der Medailleur arbeitete in Leipzig, vor allem für Kurfürst Johann Friedrich den Großmütigen, dessen Vetter Moritz und Kardinal Albrecht von Brandenburg. Typisch für den Stil des Künstlers ist die feine detail- und figurenreiche Darstellung, die auch auf dem vorliegenden Exemplar auffällt. Die Medaille ist vermutlich das Vorbild für das bei Habich unter Nr. 1984 aufgeführte Stück, das zusätzlich die Jahreszahl 1555 zeigt.
Von großer Seltenheit. Mit aufgelöteten Details. Felder altgeglättet, winz. Randfehler, vorzüglich
Exemplar der Sammlung Reinhard Laufen.
Exemplar der Auktion Heinz-W. Müller 76, Wuppertal 1993, Nr. 1651.
Auf diesem prächtigen Beispiel der deutschen Renaissancekunst werden die beiden bedeutendsten Ereignisse des Alten und des Neuen Testamentes dargestellt: Die Opferung Isaaks durch Abraham und die Kreuzigung Christi. Hans Reinhart der Ältere, in dessen Werkstatt die Medaille entstand, wurde um 1510 in Wittenberg geboren. Als Schüler von Lucas Cranach entwickelte sich der Künstler zu dem bedeutendsten Medailleur der sächsischen Renaissance. Der Einfluss Cranachs ist auf seinen Werken deutlich erkennbar. Der Medailleur arbeitete in Leipzig, vor allem für Kurfürst Johann Friedrich den Großmütigen, dessen Vetter Moritz und Kardinal Albrecht von Brandenburg. Typisch für den Stil des Künstlers ist die feine detail- und figurenreiche Darstellung, die auch auf dem vorliegenden Exemplar auffällt. Die Medaille ist vermutlich das Vorbild für das bei Habich unter Nr. 1984 aufgeführte Stück, das zusätzlich die Jahreszahl 1555 zeigt.
Show more'
Show less
Information for lot 2755 from Auction 444
| Nominal/Year | Silbergußmedaille 1537, |
|---|---|
| Rarity | Von großer Seltenheit. |
| Quotes | Habich II, 1, vergl. 1984; Katz 141 |