SACHSEN, KURFÜRSTENTUM Johann Georg III., 1680-1691. 3 Dukaten 1690, Dresden.
SACHSEN, KURFÜRSTENTUM Johann Georg III., 1680-1691. 3 Dukaten 1690, Dresden.
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Description
GOLD. Von allergrößter Seltenheit. Unikum. Leicht berieben, sonst vorzüglich
Der einzige Sohn des Kurfürsten Johann Georg II. bemühte sich seit seinem Regierungsantritt um die Einrichtung eines stehenden Heeres. Er schuf 1684 die Geheime Kriegskanzlei und reduzierte die übermäßigen Ausgaben für den Hofstaat. Auch die Schaukelpolitik seines Vaters zwischen Kaiser und Frankreich gab Johann Georg III. auf und schloß sich dem Kaiser an. Im Prägejahr des prachtvollen Dreidukatenstücks übernahm er trotz mehrfacher Erkrankung den Oberbefehl über die Reichsarmee im Pfälzischen Erbfolgekrieg. Er starb ein Jahr später während eines Feldzugs an der Pest.
Martin Heinrich Omeis aus Nürnberg galt zu seiner Zeit als der beste Stempelschneider. Der Dresdner Wardein Christian Meizner beschwerte sich jedoch beim Kurfürsten Johann Georg III. über Omeis wegen seines geschäftlichen Verhaltens und beschuldigte ihn der Vernachlässigung seiner Aufgaben als amtlicher Stempelschneider. Der Kurfürst nahm die Beschwerde an, protegierte Omeis aber weiterhin. Die Stellung von M. H. Omeis blieb bis zu seinem Tode im Jahre 1703 unangefochten.
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Information for lot 8324 from Auction 221
| Nominal/Year | 3 Dukaten 1690, |
|---|---|
| Mint | Dresden. |
| Rarity | Von allergrößter Seltenheit. Unikum. |
| Quotes | Fb. 2747; Clauß/Kahnt 558 (dieses Exemplar) |