KÖNIGREICH Adolf Friedrich, 1751-1771. Dukat 1754, Stockholm.
KÖNIGREICH Adolf Friedrich, 1751-1771. Dukat 1754, Stockholm.
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Description
GOLD. Von allergrößter Seltenheit. Prachtexemplar. Winz. Kratzer, fast Stempelglanz Exemplar der Slg. Lars Emil Bruun, Teil 2, Auktion Adolph Hess Nachfolger 152, Frankfurt/Main 1914, Nr. 1957. Der zweite Teil der Slg. Bruun kam wegen des Kriegsausbruchs nicht zur Versteigerung, sondern gelangte komplett in die Slg. Israel Berghman, Stockholm. Später Exemplar der Slg. Gunnar Ekström, Auktion Ahlström 12, Stockholm 1976, Nr. 157. Erworben aus der Slg. Karl-Erik Schmitz, Teil II, Auktion Schweizerischer Bankverein/Spink & Son, Zürich 1990, Nr. 1345.
Im Süden der mittelschwedischen Landschaft Dalarna liegt Östra Silvberg, eine seit langem stillgelegte Grube, in der man seit dem 13. Jahrhundert immer wieder auf Silber stieß. Schweden war nicht reich an Edelmetallen, die einzigen in größeren Mengen geförderten Metalle waren Kupfer und Eisen. Auch der wirtschaftlich orientierte König Gustav Eriksson Vasa widmete der Grube Östra Silvberg seine Aufmerksamkeit, auch wenn die neuentdeckte Silbergrube in Sala von größerer Bedeutung war.
Das in Östra Silvberg geförderte Erz enthielt in kleinen Mengen Gold. Dies bemerkte man früh, und eine in der Königlich Schwedischen Leibrustkammer aufbewahrte Kette vom Ende des 16. Jahrhunderts soll aus diesem Gold hergestellt worden sein. Die Grube Östra Silvberg war jedoch nicht dauerhaft rentabel und wurde 1641 auf Beschluss der Vormundschaftsregierung für die Königin Christina stillgelegt.
Dies war aber nicht das Ende der Ausbeute in Östra Silvberg. Mehrere weitere Versuche wurden unternommen, am berühmtesten sind diejenigen des Landeshauptmanns Gripenhielm im Jahr 1695 und den darauffolgenden Jahren. Er ließ unter anderem "Gripenhielmdukaten" (siehe Nr. 2079) prägen sowie einen Becher aus Gold und Silber anfertigen. Ein weiterer Enthusiast war während der Mitte des 18. Jahrhunderts Adolf Christernin, der sich durch seine Bergbauinvestitionen finanziell ruinierte und bettelarm starb. Ein Teil des von Christernin zutage geförderten Goldes wurde jedoch an die Münzstätte in Stockholm geliefert, wo daraus Dukaten mit dem Porträt des Königs Adolf Fredrik und der Rückseiteninschrift ÖSTRA SILFBERGET I KOPPARBERGS LÄN geprägt wurden. Dieser äußerst seltene Ausbeutedukat wurde nur zweimal, 1751 und 1754, ausgebracht.
Später, während der Regierung des Königs Gustav III., begann im nennenswerten Umfang die Ausscheidung von Silber und Gold aus Erz der nördlicher gelegenen Grube Stora Kopparberg.
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Information for lot 7127 from Auction 219
| Nominal/Year | Dukat 1754, |
|---|---|
| Mint | Stockholm. |
| Rarity | Von allergrößter Seltenheit. Prachtexemplar. |
| Quotes | Ahlström 8 (R); Fb. 72; Hagander 437; SMH 2.2 |