WIEN Silbermedaille 1822,
WIEN Silbermedaille 1822,
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Description
Von großer Seltenheit. Hübsche Patina, winz. Randfehler und Kratzer, vorzüglich-Stempelglanz
Mit altem Beschreibungskärtchen der Brüder Egger, Wien.
Leopold Maximilian Graf von Firmian (auch Leopold Max Graf von Firmian; * 10. Oktober 1766 in Trient; † 12. November 1831 in Wien) war Weihbischof in Passau, Bischof von Lavant sowie später Fürsterzbischof von Salzburg und Wien. Er entstammte einem Tiroler Adelsgeschlecht und war bereits 1780 Domherr in Salzburg und Passau. 1792 empfing er in Salzburg die Priesterweihe. Nur wenige Jahre später, 1797, wurde er zum Weihbischof in Passau und zum Titularbischof von Tiberias ernannt; die Bischofsweihe erhielt er durch Leopold Leonhard von Thun, den Bischof von Passau. Im Jahr 1800 übernahm er das Bistum Lavant. 1816 wurde er zum Erzbischof von Salzburg ernannt, konnte dieses Amt jedoch politisch bedingt zunächst nur als Administrator ausüben. 1822 berief ihn Kaiser Franz I. schließlich zum Fürsterzbischof von Wien; die päpstliche Bestätigung erfolgte noch im selben Jahr. Firmian gilt als kirchlicher Würdenträger, der eng mit der staatlichen Kirchenpolitik verbunden war und die josephinischen Reformen weitgehend mittrug. Er förderte besonders den Kirchengesang und ließ 1824 ein umfassendes Verzeichnis der in den Pfarren gesungenen Lieder erstellen. Zudem fiel in seine Amtszeit die Gründung der Leopoldinenstiftung (1829), die die amerikanischen Missionen im Kaiserreich Österreich unterstützte.
Information for lot 1534 from eLive Auction 93
| Nominal/Year | Silbermedaille 1822, |
|---|---|
| Rarity | Von großer Seltenheit. |
| Quotes | Macho 18; Slg. Morosini 1788 |