eLive Auction 93
·
Lot 2444
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Lot 2444
24 Jul 2026
11:00 am
DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN
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STRALSUND
STADT Silbermedaille 1792,
24 Jul 2026
11:00 am
DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN
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STRALSUND
STADT Silbermedaille 1792,
My notes
Description
STADT Silbermedaille 1792, von Abraham Abramson. Widmung der Stadt Stralsund zum 15jährigen Jubiläum von Fürst Friedrich Wilhelm von Hessenstein (natürlicher Sohn des schwedischen Königs Friedrich I.) als Generalgouverneur in Schwedisch-Pommern. Brustbild r. mit umgelegtem Band des Seraphimerordens und umgehängten Schwertorden//21 Zeilen Schrift. 52,83 mm; 57,33 g. Hyckert XVII, 2, S. 16; Endrußeit 47; Hoffmann 229; Slg. Pogge 1601; Schütz 1745.
Von großer Seltenheit. Nur 70 Exemplare geprägt. Vorzügliches Exemplar mit feiner Tönung
Exemplar der Slg. der Freiherren Bonde, Ericsberg, Teil 2, Auktion Fritz Rudolf Künker/Nordlind 145, Osnabrück 2008, Nr. 7596.
Friedrich Wilhelm von Hessenstein, geboren am 10. März 1735 in Stockholm, war der natürliche Sohn aus einer Liaison des schwedischen Königs Friedrich I. mit dem Fräulein Ulrika von Taube, die auf Begehren des Königs von Kaiser Karl VI. zur Reichsgräfin von Hessenstein ernannte wurde. Nach einer Militärkarriere wurde Friedrich Wilhelm 1772 von Maria Theresia zum Reichsfürsten ernannt. Seit 1776 war er schwedischer Statthalter in Pommern und damit zugleich Kanzler der Universität Greifswald. Durch gezielte Investitionen und eiserne Sparsamkeit gelang es Hessenstein, daß der pommersche Landesteil nicht - wie zuvor üblich - einen Zuschuß aus der schwedischen Staatskasse erhalten mußte, sondern sich umgekehrt ein Überschuß von einer halben Million Taler bildete. Als König Gustav III. diese Summe für die Aufrüstung der Skärgårdsflotte einsetzen wollte, erreichte er, daß das Geld für Ausgaben in Pommern genutzt wurde. Hessenstein starb am 27. Juli 1808 im Alter von 73 Jahren in Panker (Holstein).
Von großer Seltenheit. Nur 70 Exemplare geprägt. Vorzügliches Exemplar mit feiner Tönung
Exemplar der Slg. der Freiherren Bonde, Ericsberg, Teil 2, Auktion Fritz Rudolf Künker/Nordlind 145, Osnabrück 2008, Nr. 7596.
Friedrich Wilhelm von Hessenstein, geboren am 10. März 1735 in Stockholm, war der natürliche Sohn aus einer Liaison des schwedischen Königs Friedrich I. mit dem Fräulein Ulrika von Taube, die auf Begehren des Königs von Kaiser Karl VI. zur Reichsgräfin von Hessenstein ernannte wurde. Nach einer Militärkarriere wurde Friedrich Wilhelm 1772 von Maria Theresia zum Reichsfürsten ernannt. Seit 1776 war er schwedischer Statthalter in Pommern und damit zugleich Kanzler der Universität Greifswald. Durch gezielte Investitionen und eiserne Sparsamkeit gelang es Hessenstein, daß der pommersche Landesteil nicht - wie zuvor üblich - einen Zuschuß aus der schwedischen Staatskasse erhalten mußte, sondern sich umgekehrt ein Überschuß von einer halben Million Taler bildete. Als König Gustav III. diese Summe für die Aufrüstung der Skärgårdsflotte einsetzen wollte, erreichte er, daß das Geld für Ausgaben in Pommern genutzt wurde. Hessenstein starb am 27. Juli 1808 im Alter von 73 Jahren in Panker (Holstein).
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Information for lot 2444 from eLive Auction 93
| Nominal/Year | Silbermedaille 1792, |
|---|---|
| Rarity | Von großer Seltenheit. Nur 70 Exemplare geprägt. |
| Quotes | Hyckert XVII, 2, S. 16; Endrußeit 47; Hoffmann 229; Slg. Pogge 1601; Schütz 1745 |