WIED-NEUWIED, GRAFSCHAFT, SEIT 1784 FÜRSTENTUM Johann Friedrich Alexander, 1737-1791. Silbermedaille 1738,
WIED-NEUWIED, GRAFSCHAFT, SEIT 1784 FÜRSTENTUM Johann Friedrich Alexander, 1737-1791. Silbermedaille 1738,
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Description
RR Attraktives, fast vorzügliches Exemplar mit schöner Patina
Exemplar der Sammlung Hergenhahn, Auktion Winter 43, Düsseldorf 1982, Nr. 1005.
Johann Friedrich Alexander wurde am 19. November 1706 als ältester Sohn des Grafen Friedrich Wilhelm und der Gräfin Sophie, geb. Gräfin von Dohna geboren. Als im Polnischen Erbfolgekrieg 1733-1735 der französische Minister Kardinal Fleury nach der Besetzung von Trier und Trarbach von der Grafschaft Wied eine hohe Kriegskontribution forderte, schickte Friedrich Wilhelm 1735 seinen Sohn nach Paris. In den folgenden Friedensverhandlungen wurde Johann Friedrich Alexander Vermittler zwischen Kaiser Karl VI. und Frankreich und konnte den von beiden Teilen gewünschten Frieden mit zustande bringen. Sein Beitrag brachte ihm den Titel eines kaiserlichen Kammerherren und den französischen St.-Louis-Orden ein. Nach dem Tod seines Vaters am 11. September 1737 und einer kurzen Vertretung durch seinen jüngeren Bruder Franz Karl Ludwig übernahm Johann Friedrich Alexander 1738 die Regierung der Grafschaft. Er widmete sich sehr der Verwaltung und dem wirtschaftlichen Aufschwung seines kleinen Territoriums und dessen Industrialisierung. 1739 ließen sich Mitglieder der anderswo verfolgten Inspirierten, 1750 Herrnhuter Brüder und 1768 Mennoniten, in Neuwied nieder. Am 13. Juni 1784 wurde er in den Reichsfürstenstand erhoben. Johann Friedrich Alexander starb am 7. August 1791. Dieser Artikel unterliegt der Regelbesteuerung. / This item cannot be sold under the margin scheme.
Information for lot 6968 from Auction 138
| Nominal/Year | Silbermedaille 1738, |
|---|---|
| Rarity | RR |
| Quotes | Schneider 11 |