BISTUM Gerhard von Schwarzburg, 1372-1400. Goldgulden o. J. (um 1380).
BISTUM Gerhard von Schwarzburg, 1372-1400. Goldgulden o. J. (um 1380).
Estimated price : €50,000
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Description
GOLD. Von allergrößter Seltenheit. Vermutlich 2. im Handel befindliches Exemplar Sehr schön Es handelt sich um den ersten Goldgulden aus Würzburg. Bis 1880 galten die Goldgulden des Bischofs Lorenz von Bibra (siehe Nr. 796) als früheste Würzburger Goldprägungen. Dann tauchten kurz nacheinander in einem badischen Fund 1880 und im Fund von Bretzenheim (1882) je ein Exemplar des Gerhardsgoldguldens auf. Das Exemplar des badischen Fundes gelangte durch Vermittlung der Numismatiker Adolph Erich Cahn und Eugen Merzbacher in die Staatliche Münzsammlung München. Das Bretzenheimer Exemplar (Joseph, Fd. von Bretzenheim, Nr. 29) gelangte in die Berliner Sammlung (heute Bode-Museum). Ein weiteres Stück befand sich in der Sammlung Carl Roeder, wurde im Oktober 1898 in Frankfurt (Auktion Hess Nachf. 73) versteigert und erzielte dort mit 530 Goldmark einen der höchsten Preise der gesamten Auktionen. Nach unseren Recherchen ist der Goldgulden seitdem nicht mehr angeboten worden. Wir freuen uns, Ihnen die erste Würzburger Goldmünze des durch die enge Verbindung zu Kaiser Karl IV. bedeutenden Bischofs Gebhard von Schwarzburg anbieten zu können, die offenbar seit mehr als 100 Jahren nicht mehr am Markt vorgekommen ist.
Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.
Information for lot 795 from Auction 129
| Nominal/Year | Goldgulden o. J. (um 1380). |
|---|---|
| Rarity | Von allergrößter Seltenheit. Vermutlich 2. im Handel befindliches Exemplar |
| Quotes | Ehwald 5000; Fb. 3617 ("Very rare") |