BAYERISCHE STÄDTE München. Silbermedaille 1833,
BAYERISCHE STÄDTE München. Silbermedaille 1833,
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Winz. Randfehler, vorzüglich Die evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Matthäus, ist die erste evangelisch-lutherische Kirche in München und liegt am südlichen Ende des Sendlinger-Tor-Platzes. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts ließen sich vermehrt evangelische Zuwanderer aus den neuerworbenen Gebieten des vergrößerten bayerischen Staates und anderen Teilen Deutschlands in München nieder. Im Zeitalter der aufgeklärten Monarchie konnte ihnen das Münchner Bürgerrecht nicht mehr verweigert werden. So wurde im Vorort Perlach die erste evangelische Kirche im heutigen Stadtgebiet von München errichtet. Da Perlach zu weit entfernt war, wurde die Forderung nach einer evangelischen Pfarrkirche lauter. Der in Religionsangelegenheiten tolerante Max I. Joseph sagte eine Pfarrkirche zu. So wurden mehrere Entwürfe bis zur Ausführungsreife entwickelt und schließlich genehmigte der Bayerische Landtag am 6. September 1825 den Bau protestantischen Kirche an einer repräsentativen Stelle und gab entsprechende Mittel frei. Nachdem Ludwig I. den Thron bestiegen hatte, verzögerte sich der Bau immer weiter. Obwohl Ludwig I. sehr um eine Rekatholizierung seines Königreiches bemüht war, genehmigte er einen repräsentativen Bauplatz für die „Evangelische Kathedralkirche“, verlegte ihn aber vom Maximiliansplatz zu dem weniger vornehmen Karlsplatz (Stachus), eine Beteiligung an den Baukosten aus seiner Privatschatulle verweigerte Ludwig. So verzögerte sich der Bau aus finanziellen Gründen auch nach der Grundsteinlegung am 28. Juli 1827 immer wieder. Erst am 25. August 1833, dem Namenstag Ludwigs I., konnte die "Protestantische Kirche München", so ihre damalige offizielle Bezeichnung, eingeweiht werden. Durch den Ausbau des Karlsplatzes mit repräsentativen Gebäuden, wie dem Justizpalalast und zuletzt dem Stachusrondell, wurde die Lage der Kirche repräsentativer und wurde optisch der südliche Abschluß des Karlsplatzes wurde. Auf Drängen Adolf Hitlers verfügte der NSDAP-Gauleiter in Oberbayern, Adolf Wagner, Ende Juni 1938 den Abriß der Kirche. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kam schnell die Forderung nach einem Wiederaufbau der Matthäuskirche auf. Ein Neubau am alten Ort wurde von der Stadt München nicht unterstützt. Stattdessen wurde als neuer Standort eine städtebaulich dominierende Fläche am Sendlinger-Tor-Platz angeboten. Der heutige Bau wurde nach Plänen von Gustav Gsaenger 1953 bis 1957 errichtet.
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Information for lot 3636 from Auction 170
| Nominal/Year | Silbermedaille 1833, |
|---|---|
| Quotes | Hauser 771; Witt. 2663 |