BAYERISCHE STÄDTE München. Silbermedaille 1839,
BAYERISCHE STÄDTE München. Silbermedaille 1839,
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Description
Kl. Randpunze, feine Tönung, vorzüglich Die katholische Pfarrkirche Maria Hilf in der Au, genannt Mariahilfkirche, ist die Hauptpfarrkirche der Au. Die Au besaß drei Kirchen, die in unmittelbarer Nähe auf dem Rasenplatz (heute Mariahilfplatz) standen: Die Heilig-Kreuz-Kapelle, die Klosterkirche St. Karl Borromäus und die alte Mariahilf-Kapelle. Obwohl die neue Pfarrkirche streng genommen ein Nachfolgebau der Mariahilf-Kapelle ist, ist die Mariahilfkirche Nachfolgerin aller drei auf dem Rasenplatz befindlichen Kirchen, da sie die Funktionen als Pfarrkirche, Gnadenort und Wallfahrtsort übernommen hat. Nachdem die Au als „Vorstadt Au“ 1813 zur selbständigen Stadt erhoben worden war, kam der Gedanke an einen repräsentativen Platz auf, der den Idealen der Stadtplanung der romantischen Bewegung entsprechen sollte. Auch König Ludwig I. war seinem antiken Ideal untreu geworden und erteilte dem Bamberger Joseph Daniel Ohlmüller den Auftrag, eine Stadtpfarrkirche im neugotischen Stil zu erbauen. Ohlmüller starb am 22. April 1839 und Georg Friedrich Ziebland vollendete den Bau. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Mariahilfkirche bis auf die Außenmauern zerstört, nur der Turm hielt stand. 1951/52 erfolgte dann der Wiederaufbau nach Plänen von Hans Döllgast und Michael Steinbrecher. Dabei wurde das äußere Erscheinungsbild bis auf den Westturm sehr vereinfacht, und von der ursprünglichen Konzeption Ohlmüllers blieb nur wenig erhalten. Am 13. September 1953 wurde die Mariahilfkirche wieder eingeweiht. 1971 musste der Turmhelm abgetragen werden, da der Kalkstein durch Brand nach den Fliegerangriffen 1944/45 und durch Luftverschmutzung mürbe geworden war. Bis 1981 wurde die Turmspitze in Beton nachgegossen und wieder errichtet.
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Information for lot 3637 from Auction 170
| Nominal/Year | Silbermedaille 1839, |
|---|---|
| Quotes | Hauser 779; Witt. 2677 |