SACHSEN, KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918)
SACHSEN, KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918)
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Description
I-II Der Orden wurde am 7. Juni 1815 von König Friedrich August I. als dreiklassiger Orden mit affiliierter Medaille gestiftet. 1828 wurde für Ausländer eine Ausführung mit anderer Inschrift eingeführt. Ein unterhalb des Ritterkreuzes angesiedeltes sogenanntes „Kleinkreuz“ wurde 1847 gestiftet, das 1858 in „Ehrenkreuz“ umbenannt wurde. 1849 wurde der Orden in „Verdienstorden“ umbenannt und es erfolgte die Aufteilung der Komture in 1. und 2. Klasse. Aus Anlaß des Krieges von 1866 wurden für alle Klassen des Ausführung für Inländer die Schwerter für Verdienst im Krieg und 1870 die Schwerter am Ring eingeführt. 1871 kam die besondere Ausführung für Ausländer in Fortfall. 1876 erfolgten weitere Veränderungen: Die Ritterklasse wird in Ritter 1. und 2. Klasse aufgeteilt, das Ehrenkreuz und die Goldene und Silberne Verdienstmedaille werden aufgehoben und statt dessen das Verdienstkreuz gestiftet. 1891 erfolgte der sogenannte „Modellwechsel“: die bisher gemalten Wappen werden in aus Metall geprägte und auf das Medaillon aufgesetzte verändert, wobei jedoch von einzelnen Herstellern Ritterkreuz 2. Klasse mit gemaltem Medaillons bis 1918 hergestellt werden. Des Weiteren erhielten die Groß- und Komturkreuze eine Krone als Überhöhung, und der bisherige Bruststern erhielt statt bisher sechs nunmehr acht Strahlen (2. Modell, 1. Ausführung – mit separat geprägtem Medaillonring und geprägten Wappen). Ab 1904 erfolgte die Fertigung der Insignien in Silber vergoldet. 1910 wurde die Ausführung der Insignien vereinfacht, indem bei allen Insignien Medaillonring und –feld aus einem Stück angefertigt wurden (2. Modell, 2. Ausführung). Mit dem Thronverzicht König Friedrich Augusts III. (1865-1932) am 13. November 1918 erlosch auch der Orden.
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